Das Projekt | Homophobie | aktiv in der Öffentlichkeit | aktiv in den Schulen | Unterricht und Projekte

   
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Aktuelle Medienberichte: Schule der Vielfalt arbeitet weiter gegen Homo- und Transphobie

21.06.2016 | Auf der Website des Antidiskriminierungsprojekts Schule der Vielfalt gibt es seit 2008 viele hilfreiche für Lehrkräfte aufbereitete Unterrichtsbeispiele und Arbeitsmaterialien, die insbesondere Fragen von Antidiskriminierung und (teilweise intersektionaler) Akzeptanzarbeit betreffen. Seit einigen Tagen erreichen uns Anfragen, die diverse Medien-Veröffentlichungen und Netzwerk-Kommentare betreffen. Dazu hat das Projekt eine Erklärung veröffentlicht.

 

 

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Bundesnetzwerk Schule der Vielfalt LOGO

NRW beteiligt sich am bundesweiten Netzwerktreffen von Schule der Vielfalt

16.04.2016 | Heute fand bei Göttingen das zweite Treffen der AG Bundesnetzwerk Schule der Vielfalt statt. Nach einem Input über die Grundlagen des Antidiskriminierungsprojekts (Was ist die Konzeption? Wer trägt es? Wie wird es finanziert? Wie ist der aktuelle Stand in den unterschiedlichen Bundesländern?) stand bei den Gesprächen im Vordergrund: Wie kann es breiter in die unterschiedlichen Bundesländer eingebracht werden? Dabei wurde die Forderung nach einer Bundeskoordination für das Netzwerk Schule der Vielfalt wiederholt. 

 

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Professor Paul Mecheril

Fachtag 2016: Veranstaltungsbericht veröffentlicht

02.04.2016 | Am 24.02.2016 fand der vierte Fachtag von Schule der Vielfalt statt. Der Fachaustausch hatte den Titel: „Diversitätssensibilität in Schule der Vielfalt – Wie kann Akzeptanzarbeit zu LSBTI* unter Berücksichtigung interkultureller Aspekte aussehen?“

Beim Fachtag fokussierten sich daher die Überlegungen auf folgende Fragen: Wie kann die kulturelle Vielfalt auch im Schulalltag genutzt und als Thema u.a. von Lehrkräften in den Unterricht eingebracht werden? Wie kann Diskriminierung und Stigmatisierung unterschiedlicher gesellschaftlicher Gruppen entgegen gewirkt werden? Vorträge gab es u.a. von Prof. Paul Mecheril (Foto links) und Prof. Beate Küpper.

Nun ist der Veranstaltungsbericht erschienen, den es auch als PDF zum Download gibt.

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Start in Dormagen am Bettina-von-Arnim-Gymnasium

Dormagen: Bürgermeister besucht Projekttag am Bettina-von-Arnim-Gymnasium

16.02.2016 | Heute startete mit dem Bettina-von-Arnim-Gymnasium die erste Schule in Dormagen als offizielle "Schule der Vielfalt". An der Schule engagieren sich seit zwei Jahren SV-Schüler_innen gegen Homo- und Transphobie. Bereits zum zweiten Mal fand gestern dann auch ein Projekttag mit Workshops mit unterschiedlichen Themen statt, zum Beispiel: Fragen der sprachlichen Diskriminierung, Geschlechterrollen, Trans*- und Intersexualität sowie dem Umgang mit Homosexualität in verschiedenen Gesellschaften und Religionen.

Beim anschließenden Projektauftakt mit Projektschild und Selbstverpflichtungserklärung war in Dormagen auch Bürgermeister Erik Lierenfeld (links, Foto Mitte) zugegen, der selbst bis 2006 auf das Bettina-von-Arnim-Gymnasium ging. Er dankte den SV-Schüler_innen für ihr Engagement und betonte: „Als ich die Einladung zum heutigen Termin bekam, habe ich mich geärgert – aber nur darüber, dass wir als Schüler nicht selbst auf die Idee gekommen sind, uns in dieser Weise für dieses tolle Projekt einzusetzen.

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Projektauftakt in Haspe

Hagen: Wir sind 16!

27.01.2016 | In Hagen wurde der Projektauftakt am der Gesamtschule Haspe mit einer kleinen Feier gestaltet. Dabei gab es Redebeiträge von Seiten der Schüler_innen, der Elternvertretung, des Landeskoordinators und der Schulleitung. Schulleiter Lars Budde betonte:

"Die Akzeptanz unterschiedlicher Lebensweisen ist eine zutiefst demokratische Haltung, die auch im Schulalltag gelebt werden muss. Dazu zählt, dass alle Menschen selbstbestimmt und ohne Ängste ihre sexuelle und geschlechtliche Identität entwickeln und leben können."


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Bochum und Köln: gleich zwei Vernetzungstreffen

19.11.2015 | Aufgrund der gestiegenen Nachfrage führt Schule der Vielfalt in NRW erstmals zwei Vernetzungstreffen der teilnehmenden Projektschulen durch.
Am 19.11. fand das erste Treffen in Köln für den Landesteil Nordrhein statt: mit Vertreter_innen der Käthe-Kollwitz-Schule, des Elisabeth-von-Thüringen-Gymnasiums, des Schulzentrum Odenthal, des Gymnasiums Rodenkirchen, der Gesamtschule Niederzier-Merzenich, des Richard-Riemerschmid-Berufskollegs, der Integrierten Gesamtschule Paffrath, des Montessori-Gymnasiums, des Bettina-von-Arnim-Gymnasiums, der Städt. Kath. Hauptschule "Im Hederichsfeld", der Gesamtschule Nippes und der Kaiserin-Augusta-Schule.

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Hagen: Sensibilisierung von angehenden Lehrkräften an Grundschulen

12.11.2015 | Auch der aktuelle Durchgang angehender Grundschullehrkräfte wurde heute am Seminar in Hagen zu Antidiskriminierung unter Einbeziehung von Homo- und Transphobie fortgebildet. Der Modultag 'Vielfalt als Herausforderung und Chance' ist am ZfsL in Hagen für Referendar_innen seit 2013 eine verpflichtende Fortbildung in Kooperation mit Schule der Vielfalt.

Schule der Vielfalt ist bereits mit anderen Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung (ZfsL) im Gespräch, um auch dort obligatorische Fortbildungen durchzuführen. Die Feedbacks gegenüber dem Landeskoordinator bei der heutigen Fortbildung waren eindeutig: "Eine wichtige Fortbildung- relevant für den Schulalltag und hilfreich im Umgang mit Beleidigungen und abwertenden Äußerungen bereits von Grundschülern."

 

 

 

 

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Leverkusen: Schirmherrin beim offiziellen Projektauftakt dabei

22.10.2015 | Im Beisein von Schulministerin und Projekt-Schirmherrin Sylvia Löhrmann sowie des neuen Leverkusener Oberbürgermeisters Uwe Richrath hat die Käthe-Kollwitz-Gesamtschule die Selbstverpflichtungserklärung zur „Schule der Vielfalt“ unterzeichnet.
Die Leverkusener Schule verpflichtet sich damit selbst, sich aktiv auch gegen Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität einzusetzen.

„Die Akzeptanz unterschiedlicher Lebensweisen ist eine zutiefst demokratische Haltung, die auch im Schulalltag gelebt werden muss. Dazu zählt, dass Kinder und Jugendliche selbstbestimmt und ohne Ängste ihre sexuelle und geschlechtliche Identität entwickeln und leben können“, erklärte NRW-Schulministerin Löhrmann und betonte: „Die ‚Schulen der Vielfalt – Schulen ohne Homophobie‘ unterstreichen durch ihr Engagement das Selbstverständnis einer modernen und vorurteilsfreien Schule. Sie setzen gemeinsam ein Ausrufezeichen gegen jede Form der sexuellen Diskriminierung und sorgen damit für ein gutes Klima an ihrer Schule.“

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ZfL Köln: Internationale Konferenz zu Diversity

19.09.2015 | An drei Tagen führte das Zentrum für Lehrerbildung (ZfL) in Köln eine internationale Konferenz für einen „Blickwechsel“ von Lehrer_innen-Perspektiven unter dem Stichwort „Diversity“ durch. Die Veranstaltung startete mit einem Keynote von Prof. Arnetha F. Ball (Stanford University). In ihrem engagierten und eindrucksvollen Vortrag nahm Prof. Ball auch explizit Stellung zu der aktuellen Flüchtlingswelle, die Mitteleuropa erreicht: „The march of refugees from Budapest in September means: change is coming! Change for diversity, also in classrooms.“

In der Galerie wurde u.a. Schule der Vielfalt als ein Best-Practice-Beispiel präsentiert. Der Projekttext dazu liegt nun auch in Englisch vor. Bei der Präsentation kam der Landeskoordinator Frank G. Pohl mit den unterschiedlichen Besucher_innen zu den Themen Diversity unter Einbeziehung von Unterschieden in Hinblick auf die sexuelle und geschlechtliche Identität ins Gespräch. Teilnehmende aus anderen (Bundes-) Ländern berichteten über das mangelnde Problembewusstsein an den Schulen zu Homo- und Transphobie.

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Arnsberg: Erste Projektschule im Sauerland

14.09.2015 | Das Sauerland-Kolleg wurde die dreizehnte Projektschule von Schule der Vielfalt in NRW und erste teilnehmenden Schule im Sauerland. Im Beisein von Vertreter_innen der Stadt Arnsberg wies Schulleiter Axel Bruns daraufhin, dass zur Schule die Unterschiedlichkeit — und eben auch die Akzeptanz von sexueller und geschlechtlicher Vielfalt — selbstverständlich dazu gehört. Er bedankte sich beim schulischen Team des Projekts für ihren Einsatz. Nachdem die Schulband gespielt hatte rief  Stefan Elch-lepp  als Vertreter der Studierenden alle zu einer Fortsetzung der erfolgreich laufenden gemeinsamen Projekte am Weiterbildungskolleg auf. Nach der Enthüllung des Projektschildes wurden Armbändchen für „Queerdenker“ verteilt.

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Essen: SV der Gesamtschule Borbeck organisiert Projektstart

11.09.2015 | Mit einer beeindruckenden Feier an ihrer Schule startete die Schüler_innenvertretung (SV) der Gesamtschule Borbeck (GeBo) ihren offiziellen Projektauftakt. Der Schulchor sang „Wind of Change“, ein Banner der 5.-8. Klassen wurde präsentiert und für die SV begründeten Maja Iwer und Samuel (Sam) Höfer den Einsatz ihrer Schule.

Sam berichtete u.a. wie er „eines schönen Tages“ an den Schultoiletten vorbeikam und auf der Tür zum Jungenklo las: „Jungen sind schwul.“Er schüttelte den Kopf und ging weiter. Als Sam jedoch ein paar Stunden später noch einmal vorbei lief, war zwar „der dumme Spruch“ noch zu sehen. Aber er war durch einen kleinen Pfeil ergänzt worden: „Na, und neidisch?“ Die SV habe sich noch einmal bestärkt gefühlt. Schon vor einem Jahr begann die Vorgänger-SV, unter Leitung von damaligem Schülersprecher Steffen Siegmund und mit Unterstützung ihrer Lehrerin Vera Servaty, sich für eine „Schule ohne Homophobie“ einzusetzen. Dieser Einsatz wird nun von den SV-Nachfolger_innen fortgesetzt. Die Schulleitung betonte, dass sie diesen Auftrag auch für das Kollegium annehme.

Die  Gesamtschule Borbeck ist die erste Projektschule in der Stadt Essen.

 

 

 

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Stuttgart: Schule der Vielfalt bei Fachtagung "Anders sein ohne Angst"

08.07.2015 | Bei der GEW-Fachtagung „Anders sein ohne Angst“ in Stuttgart wurde die Plakatausstellung von Schule der Vielfalt gezeigt. Außerdem wurden in einem Workshop mit den Teilnehmenden die Umsetzungsmöglichkeiten des Projekts in Baden-Württemberg diskutiert. Der Leiter der NRW-Fachberatungsstelle Frank G. Pohl stellte die Entwicklungen des Antidiskriminierungsprojekts seit seiner Gründung 2008 sowie die inhaltlichen Schwerpunkte vor. Hier geht es zum Bericht.

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Podiumsdiskussion: Strukturen im Wandel?

02.07.2015 | In der Uni Köln fand eine Veranstaltung der Initiative „Vielfalt statt Einfalt Köln“ statt, an der auch Schulministerin Löhrmann mit auf dem Podium saß. Dabei wurden neben den bisherigen Leistungen des Landes NRW im Rahmen des Aktionsplans der Landesregierung gegen Homo- und Transphobie auch weitergehende Forderungen an den Bildungsbereich thematisiert. Die AG LSBTI* in der GEW NRW forderte u.a. ein Landes-Antidiskriminierungsgesetz, die Einrichtung von Beschwerdestellen für Schüler_innen auf Bezirksebene, die durch ausgebildete Antidiskriminierungsbeauftragte an den Schulen unterstützt werden sowie für eine Nachhaltigkeit von Akzeptanzarbeit zu sorgen, konkret Projekte wie Schule der Vielfalt nicht zeitlich zu befristen. Vielmehr solle das Kooperationsprojekt und die Stelle der Landeskoordination auch über 2018 fortgeführt werden.

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Schule der Vielfalt - nun auch offiziell bundesweit

17.05.2015 | Am Internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie (IDAHOT 2015) hat sich im Tagungshaus der Akademie Waldschlösschen offiziell die bundesweite AG „Netzwerk Schule der Vielfalt“ konstituiert. Die AG ist Teil des Vereins Queere Bildung e.V., dem Bundesverband für Bildungs- und Aufklärungsarbeit im Bereich sexueller und geschlechtlicher Vielfalt.

Das Ziel der gegründeten bundesweiten AG ist es, im Rahmen der föderalen Struktur im Bereich Bildung vergleichbare Qualitätsstandards für die Durchführung von Projekten an Schulen in Deutschland sicherzustellen. Fachkompetente Stellen organisieren dabei auch in anderen Bundesländern zum Beispiel regionale Vernetzungstreffen für Schulen, bieten Beratungen an und führen Fortbildungen durch.

Die ursprünglich aus NRW stammende Initiative Schule der Vielfalt – Schule ohne Homophobie genießt als Antidiskriminierungsprojekt im Bildungsbereich deutschlandweit öffentliche Aufmerksamkeit. Bereits jetzt gibt es auch in anderen Bundesländern Ansätze für ein ähnliches Engagement (Vgl. das Beispiel Berlin in Rundbrief 03/2014, S. 7).

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Referentinnen im Recklinghäuser Rathaus

Recklinghausen: Fachtagung "Vielfalt der Identitäten"

13.05.2015 | Eine Fachtagung mit dem Titel „Vielfalt der Identitäten – Anti-Trans*-, -Inter*- und -Homophobietag“ fand heute im Recklinghäuser Rathaus statt.

„Erste Schritte zur Bekämpfung von Diskriminierung sind Aufklärung und der öffentliche Dialog“, sagte Gabriele Steuer, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Recklinghausen. „Die gesellschaftliche Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt hat sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert und besonders in Deutschland in vieler Hinsicht zum Positiven entwickelt. In anderen Ländern hingegen ist sie noch nicht überall selbstverständlich und erreicht.“

Die Fachtagung „Vielfalt der Identitäten“ sollte dazu beitragen, in den Dialog zu kommen. Veranstalter waren die Gleichstellungsstelle und der Integrationsrat der Stadt Recklinghausen mit Unterstützung des Fachbereichs Kinder, Jugend und Familie sowie in Kooperation mit Lili Marlene Transidenten Lebenshilfe, Jugendtreff Sunrise, der Rosa Strippe Bochum e.V., Schule der Vielfalt – Schule ohne Homophobie, Anders & Gleich, dem Schwulen Netzwerk NRW e.V. sowie Gender Studies der Ruhr-Universität Bochum.

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Verlängerung der Kooperation in Nordrhein-Westfalen

30.03.2015 | Das Kooperationsprojekt Schule der Vielfalt wird in NRW um drei Jahre verlängert. Staatssekretär Ludwig Hecke unterzeichnete am 25. März 2015 eine entsprechende Kooperationsvereinbarung. Kooperationspartner sind das Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW, das Rubicon e.V. in Köln und die Rosa Strippe e.V. in Bochum, die das Projekt gemeinsam mit dem Aufklärungsnetzwerk SchLAu NRW (Schwul, lesbisch, bi, trans* Aufklärung in NRW) durchführen. 

Schulministerin Löhrmann übernimmt die Schirmherrschaft des Projekts: „Wir wollen es Jugendlichen ermöglichen, frei von Ängsten und selbstbewusst ihre sexuelle Orientierung und geschlechtliche Identität zu entwickeln“, betonte Löhrmann im Vorfeld. „Mit der Verlängerung der Kooperationsvereinbarung ‚Schule der Vielfalt – Schule ohne Homophobie‘ führen wir unsere erfolgreiche Zusammenarbeit für eine offenere, tolerantere und buntere Gesellschaft fort. Sexuelle Diskriminierung hat in Schule keinen Platz.“

Ziel der Vereinbarung ist es, Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität im schulischen Alltag abzubauen. Dazu werden altersentsprechende Informationen und Angebote bereitgestellt, die u. a. die Akzeptanz gleichgeschlechtlicher Lebensweisen fördern. Die Umsetzung erfolgt durch die Kooperationspartnerinnen und -partner im Rahmen von Bildungsangeboten

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Leverkusen: Käthe-Kollwitz-Schule startet demnächst

20.03.2015 | Vielen Dank an die interessierten Eltern, die gestern Abend bei der Schulpflegschaftssitzung der Käthe-Kollwitz-Schule kritisch nachgefragt und sich schließlich mit überwältigender Mehrheit für eine Projektteilnahme ausgesprochen haben!

Nachtrag: Eine Woche später hat auch die Schulkonferenz auf Initiative der SchülerInnenvertretung die Teilnahme am Netzwerk von Schule der Vielfalt beschlossen. Der "offizielle" Start mit dem Anbringen des Projektschildes folgt.

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LSBTI* in Schule und Unterricht: Fachaustausch von Schule der Vielfalt

04.02.2015 | In dieser Woche fand der 4. Fachtag von Schule der Vielfalt statt. Der Fachaustausch in diesem Jahr hatte das Thema: „Unterrichtsmaterialien und – methoden: Unterricht zum Thema LSBTI* - wie?“.

Wir danken allen für die engagierte Teilnahme!

Den Veranstaltungsbericht zum Fachtag 2015 lesen Sie demnächst hier. Der Termin des nächsten Fachtags von Schule der Vielfalt steht auch bereits fest: 24.02.2016, Bochum.

Foto: Prof. Dr. Martin Lücke (FU Berlin) bei seinem Input-Vortrag: "Didaktik, die sexuelle Vielfalt auch im Fachunterricht berücksichtigt"

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Schulen der Vielfalt auch in Hessen?

27.01.2015 | Heute ist die Landeskoordination von Schule der Vielfalt in Schwalbach (Ts.): An der Albert-Einstein-Schule geht es im Rahmen eines Info-Tages um das Thema "Vielfalt" aus ganz unterschiedlichen Perspektiven. Wir freuen uns, wenn sich das Gymnasium als Folge des Pädagogischen Tages für eine offizielle Projetteilnahme entscheidet!

Schule der Vielfalt genießt als Antidiskriminierungsprojekt im Bildungsbereich deutschlandweit öffentliche Aufmerksamkeit. Deshalb erhalten wir auch Anfragen aus anderen Bundesländern. Seiten des Teams von Schule der Vielfalt bestehen zum Teil seit Jahren Kontakte zu Projekten mit vergleichbarer Konzeption in weiteren Regionen Deutschlands.

Falls sich auch Ihre Schule außerhalb von NRW befinden sollte, stellen wir gerne entsprechende Kontakte zu fachkompetenten Stellen her, die Schulen beraten können und Vernetzungstreffen organisieren. Nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf.

Über viele weitere Projekte auch außerhalb von NRW freuen wir uns!

 

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Schule der Vielfalt ist Preisträger

28.11.2014 | Im Rahmen des Wettbewerbs "Aktiv für Demokratie und Toleranz" wurden in der Sitzung des Bündnis-Beirats vom 24.11.2014 die Aktivitäten des Antidiskriminierungsprojekts Schule der Vielfalt - Schule ohne Homophobie im Schuljahr 2013/2014 (5. Projektjahr: http://www.schule-der-vielfalt.de/Schule-der-Vielfalt-Bericht2014.pdf) als "vorbildlich" eingestuft.

Im ersten Halbjahr 2015 sollen alle Preisträger des diesjährigen Wettbewerbs in einer öffentlichen Veranstaltung gewürdigt werden.

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Düsseldorf: Fachleute diskutierten über Homophobie bei Jugendlichen

19.11.2014 | Rund 100 pädagogische Fachkräfte aus Schule und Jugendhilfe sowie Mitarbeiter des Jugendamtes, der Schulpsychologie sowie der Polizei, aber auch Schüler_innen diskutierten unter dem Motto "Schule der Vielfalt – Schule ohne Homophobie" beim Düsseldorfer Fachtag über Homophobie bei Jugendlichen. Dazu hatten der Kriminal­präventive Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf und die NRW-Fachbe­ratungsstelle von Schule der Vielfalt eingeladen. Sylvia Löhrmann, Ministerin für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-West­falen, und Oberbürgermeister Thomas Geisel eröffneten den Fachtag mit Grußworten.

"Ich unterstütze das Antidiskriminierungsprojekt Schule der Vielfalt. Denn für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft ist es von großer Be­deutung, dass in den Schulen Vielfalt und Verschiedenheit gelebt und wertgeschätzt wird", erklärte Sylvia Löhrmann. Mit einem Zitat von Johann Wolfgang von Goethe wies sie zugleich auf die Bedeutung von tatsächlicher Akzeptanz hin: "Toleranz sollte eigentlich nur eine vorübergehende Gesinnung sein: Sie muss zur Anerkennung führen. Dulden heißt beleidigen."

Nach Auffassung von Experten ist Homophobie im Jugendalter sehr verbreitet. Dadurch entstehen bei lesbischen und schwulen Jugendlichen zum Teil erhebliche Spannungen bei den Jugendlichen zwischen ihren Gefühlen und den Erwartungen der Umge­bung an ihre Gefühle. Die Sorgen beim Coming-out sind Ablehnung in der Familie, der Verlust von Freunden oder auch Angst vor Mobbing und anderen diskriminierenden Reaktionen.

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Drittes Vernetzungstreffen der Projektschulen

14.11.2014 | Zehn Projektschulen und fünf interessierte Schulen mit insgesamt 50 Teilnehmenden trafen sich zum dritten Vernetzungstreffen im Netzwerk von Schule der Vielfalt. Beim Austausch in Köln ging es um den aktuellen Stand des Projekts an den Schulen und den Perspektiven für eine nachhaltige Antidiskriminierungsarbeit an Projektschulen sowie den interessierten Schulen. Wie schon im Vorjahr waren die Teilnehmenden begeistert, sich über ihre Arbeit gegen Homo- und Transphobie mit vielen Praxisbeispielen austauschen zu können.

Bei den jährlichen Vernetzungstreffen erhalten einige Projektschulen für ihre herausragende Tätigkeit eine Jahresurkunde. In diesem Jahr wurden folgende Schulen ausgezeichnet, die sich im Schulbereich für die Akzeptanz auch von Unterschieden in Bezug auf die sexuelle und geschlechtliche Identität eingesetzt haben und damit im Schuljahr 2013/2014 „einen wichtigen Beitrag für Demokratie und Antidiskriminierung ...geleistet“ (Urkundentext) haben:

- Richard-Riemerschmid-Berufskolleg (Köln)
- Gymnasium Odenthal
- Integrierte Gesamtschule Paffrath
- Joseph-Beuys-Gesamtschule (Düsseldorf)
- Max-Planck-Gymnasium (Dortmund)
- Erich-Kästner-Schule (Bochum).

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MPG Dortmund: 11. Projektschule geht an den Start

27.09.2014 | In dieser Woche wurde das Dortmunder Max-Planck-Gymnasium mit der Unterschrift unter die Selbstverpflichtungserklärung und dem Anbringen des Projektschildes offiziell zur Projektschule im Netzwerk des Antidiskriminierungsprojekts Schule der Vielfalt – Schule ohne Homophobie.

Das Max-Planck-Gymnasium (MPG) ist– nach einer Initiative der Schülervertretung (SV) – seit 2010 bereits im Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ aktiv. Die SV des MPG hatte sich nun das Ziel gesetzt, dass ihre Schule auch eine „Schule der Vielfalt“ wird. Schon am 5. Mai 2014 hat sich die Schulkonferenz des MPG auch für eine Teilnahme am Antidiskriminierungsprojekt Schule der Vielfalt ausgesprochen.

Nach einigen themenbezogenen Aktionen im vergangenen Schuljahr verteilte die SV im Rahmen des Projektstarts als Schule der Vielfalt vor dem Unterricht Info-Materialien zu Schule der Vielfalt und in den Pausen führte sie auf einem großformatigen Plakat eine Unterschriftenaktion in der Pausenhalle durch.

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Sexuelle Vielfalt in der Schule - Südafrika und Deutschland

13.09.2014 | Gestern Nachmittag fand in der Essener Frida-Levy-Gesamtschule der Lehrer_innen-Workshop "Sexuelle Vielfalt in der Schule - Südafrika und Deutschland" statt. Auf der Grundlage des Jugendbuches „Nanas Liebe“ und in Anwesenheit des jungen südafrikanischen Autors Sonwabiso Ngcowa wurde das Kernthema „Sexuelle Vielfalt in Schule und Gesellschaft“ aus deutscher und südafrikanischer Perspektive aufgeschlüsselt. In einem gemeinsamen Workshop von Schriftsteller Lutz van Dijk und Pädagoge Frank G. Pohl wurden anschließend Anknüpfungspunkte für Unterricht und Schulalltag aufgezeigt.

Die Teilnehmenden interessierte besonders: Wie sieht sexuelle Diversität in Schule und Gesellschaft in Deutschland und Südafrika aus? Welche möglichen Ursachen für homophobes Verhalten in Südafrika und Deutschland gibt es im jeweiligen historischen Kontext? Welche unterschiedlichen oder parallelen Formen des gesellschaftlichen Umgangs oder schulischen Herausforderungen gibt es?

Buchtipp „Nanas Liebe“:

Vor dem Hintergrund einer wahren Begebenheit erzählt Sonwabiso Ngcowa in seinem Roman die berührende Coming-out-Geschichte des lesbischen Mädchens Nana. Vom behüteten Leben bei ihrer Großmutter zieht das junge Mädchen zu ihren Eltern in ein Township bei Kapstadt. Dort fühlt sie sich unter ihren Altersgenossinnen und deren Interessen zunächst fremd. Erst als sie sich in ein Mädchen aus der Nachbarschaft verliebt, beginnt sie, sich selbst zu verstehen. Nana erfährt nun beides: großes Glück und die Angst vor Ablehnung und brutaler Gewalt. Link zum Buch

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"Orte für Vielfalt" - Einladung zum Düsseldorfer Fachtag

04.09.2014 | Am 19.11.2014 findet in Düsseldorf ein Fachtag mit dem Titel „Orte für Vielfalt – Schwul-lesbische Jugendliche in Schule und Jugendhilfe“ statt. Dazu heißt es in der Programm-Ankündigung: „Homophobie ist im Jugendalter sehr verbreitet. Es bestehen zum Teil erhebliche Spannungen bei den Jugendlichen zwischen ihren Gefühlen und den Erwartungen der Umgebung an ihre Gefühle. Die Sorgen beim Coming-out sind Ablehnung in der Familie, der Verlust von Freunden, vor Mobbing und anderen diskriminierenden Reaktionen.“

Der Düsseldorfer Fachtag möchte in Form von Vorträgen, Workshops und best-practice-Modellen gegen Homo- und Transphobie sensibilisieren. Er wird praktische Hinweise geben zum Umgang mit Diskriminierungen aufgrund der sexuellen und geschlechtlichen Identität sowie Vernetzungsmöglichkeiten aufzeigen.

Der Fachtag richtet sich an - nicht nur Düsseldorfer - pädagogische Fachkräfte aus Schule und Jugendhilfe, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schulaufsicht, Schulpsychologie, der Polizei, den Erziehungsberatungsstellen, dem Jugendamt und Interessierte. Hinweise zum Programm und zur Anmeldung gibt es über den Veranstaltungsflyer: www.schule-der-vielfalt.de/2014-11-19-Fachtag-Ddorf-Flyer.pdf (auch in geringerer Auflösung: www.schule-der-vielfalt.de/2014-11-19-Fachtag-Ddorf-Flyer-klein.pdf, falls die Ladezeit im Browser aufgrund der Dateigröße überschritten wird).

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Realschule am Stadtpark (Schwerte) wird 10. Projektschule

03.07.2014 | Die Realschule am Stadtpark in Schwerte (Ruhr) wurde heute die zehnte Projektschule im Netzwerk von Schule der Vielfalt. Willkommen!

Vorbereitet wurde der Projektstart von den Lehrerinnen Andrea Kettenhofen und Jutta Arendes gemeinsam mit Schüler_innen der 6. Klasse, die unterstützt wurden durch Schüler_innen einer 9.Klasse. Nachdem die Schüler_innen die Hände der Vielfalt fertig gestellt hatten, wurde die Selbstverpflichtungserklärung der Schule von Schülervertreter_innen, einer Elternvertreterin und von Schulleiterin Annette Schmidt unterzeichnet.

Foto (v. l. n. r.): Jessica Stefanelli (Schülerin), Hans-Georg Winkler (Beigeordneter), Andrea Hermann (Elternvertreterin, sitzend), Susanne Schneider (Landtagsabgeordnete), Anette Schmidt (Schulleiterin), Andrea Kettenhofen (Lehrerin) und Paula Hermann (Schülerin).

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Intergeschlechtlichkeit als Thema im Unterricht?

30.06.2014 | In der letzten Woche fand eine Veranstaltung zur Frage statt, wie Intergeschlechtlichkeit mit Kindern und Jugendlichen thematisiert werden kann. Dazu standen der Filmemacher Gregor Zootzky und Şefik_a Mai (Berater_in im Kölner Beratungszentrum Rubicon) für Fragen der Akzeptanz gegenüber Inter*Menschen im ersten Pädagogischen Fachgespräch von Schule der Vielfalt zur Verfügung. Die Veranstaltung fand im Rahmen des Cologne-Pride in Kooperation mit der AG LSBTI* in der GEW NRW statt.

Es zeigte sich, dass bei Pädagog_innen einerseits Unsicherheit besteht, wie sie das Thema Intergeschlechtlichkeit z. B. im Unterricht behandeln können, andererseits mangelt es nicht selten neben gesicherten Sachinformationen auch an geeigneten Medien.

Themen, die mit Hilfe des Zeichentrickfilmes „Hermes & Aphrodite“ mit Schulklassen vertieft werden können, sind z. B. Scham und Wahrnehmung des eigenen Körpers, der zunehmend von einem Teil von Jugendlichen nicht selten als „problematisch“ und falsch angesehen wird. Aufgrund entsprechender Szenen im Film, die an Erfahrungswelten Jugendlicher ansetzen, sind weitere Anknüpfungspunkte möglich:

  • Schule und Sportverein als Raum mit Diskriminierung und Ausschlussmechanismen

  • Selbstbestimmung

  • Was ist normal?

Bei der Veranstaltung wurden zudem grundsätzliche Erwartungen an einen sachgerechten Unterricht formuliert, der sich mit dem Thema Inter* beschäftigt:

  • keine (ausschließliche) Anbindung an den Biologie-Unterricht (im Biologie-Unterricht wird eine Berücksichtigung der Hinweise von Heinz-Jürgen Voß durch Lehrkräfte verlangt, vgl. auch bpb),

  • statt einer Anbindung des Themas an den Biologie-Unterricht sollte der Zugang in anderen Fächern (Sozialwissenschaften, Ethik, Religion, Deutsch) bevorzugt umgesetzt werden.

Entsprechend fortgebildete Lehrkräfte können auch (z.B. in der Oberstufe) die „Vielfalt der Geschlechter“, den gesellschaftlichen Druck zur „Normalisierung“ und darin eingebettet am Beispiel des Themenbereichs Inter* den Druck seitens der Mediziner_innen und Eltern im Zusammenhang von binärem Denken / Heteronormativität und der daraus resultierende Gewalt thematisieren.

Neben dem Einsatz des Trickfilms von Gregor Zootzky wurde während der Veranstaltung auf weitere hilfreiche Materialien verwiesen: www.selbstlaut.org (S. 69 f.) und www.achsoistdas.com.

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Projektstart Bochum EKS 2014

 

Erich-Kästner-Schule macht den Anfang als 1. Bochumer Schule der Vielfalt

28.05.2014 | Heute startete an der Erich-Kästner-Schule (EKS) in Bochum das Projekt Schule der Vielfalt. Die Erich-Kästner-Schule wird die erste Projektschule in Bochum und setzt sich damit für mehr Akzeptanz und den Abbau von Homo- und Transphobie ein. Zu der Feierstunde, die im Anschluss an unterschiedliche Workshops stattfand, kam auch Bürgermeisterin Frau Platzmann-Scholten in die Schule. Sie wies gemeinsam mit Landeskoordinator Frank G. Pohl und Marta Grabski von SchLAu Bochum auf den besonderen Modellcharakter der Schulen im Antidiskriminierungs-Netzwerk von Schule der Vielfalt hin.

Die Bochumer Oberbürgermeisterin Frau Dr. Scholz ließ ebenfalls ein Grußwort übermitteln. "Ich unterstütze das Projekt 'Schule der Vielfalt', damit sich unsere Schulen verstärkt dem Thema Homo- und Transphobie widmen, um dem frühzeitig entgegen zu wirken", so Dr. Ottilie Scholz, die seit 2008 Unterstützerin des Projektes ist.

Foto (v.l.): Frank G. Pohl (Landeskoordinator Schule der Vielfalt), Marta Grabski (SchLAu Bochum), Bürgermeisterin Dr. Astrid Platzmann-Scholten, Schulleiter Walter Bald sowie für die Schülervertretung der EKS: Isabel Reichelt und Vincent Reichmann.

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Plakatausstellung: Publikum betrachtet Plakate

Projektpräsentation bei Schulleitungen der Realschulen

20.05.2014 | Bei der zentralen Schulleitungsdienstbesprechung aller 135 Realschulen im Regierungsbezirk Köln stellte der Landeskoordinator das Projekt vor und stand den Mitgliedern von Schulleitungen Rede und Antwort.

Damit wurden in diesem Schuljahr mehr als 400 Schulleitungen durch den Landeskoordinator über das Antidiskriminierungsprojekt Schule der Vielfalt informiert. Nachdem diese Projektpräsentationen im Schuljahr 2013/2014 schwerpunktmäßig im Regierungsbezirk Köln stattfanden, sollen im nächsten Schuljahr weitere Präsentationen bei Schulleitungen in den anderen NRW-Regierungsbezirken folgen. In Nordrhein-Westfalen gibt es über 6000 Schulen.

Ort der heutigen Präsentation (Foto): PZ der Otto-Lilienthal-Realschule, Porz-Wahn.

 
 
 
 
 
 
 
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Plakatausstellung: Publikum betrachtet Plakate

Internationaler Tag gegen Homophobie und Transphobie (IDAHOT)

17.05.2014 | IDAHOT-Info 1: Dem Aufruf von Schule der Vielfalt folgen auch in diesem Jahr Schulen und engagieren sich anlässlich des Internationalen Tages gegen Homo- und Transphobie für eine Schule der Vielfalt – gegen Intoleranz und Ausgrenzung. Mehr dazu im nächsten Rundbrief.

IDAHOT-Info 2: Anlässlich des Internationalen Tages gegen Homophobie und Transphobie (IDAHOT, 17. Mai 2014) haben die Schweizerische und die Deutsche UNESCO-Kommission Unterrichtsmaterialien der UNESCO zur Bekämpfung von Homophobie und Transphobie in deutscher Sprache veröffentlicht. Die Unterrichtsvorschläge gibt es auf der deutschsprachigen UNESCO-Seite zum Download und als Heft.

IDAHOT-Info 3 (Abb. links): Der Kölner Lesben- und Schwulentag e.V. (KLuST) veranstaltet gemeinsam mit weiteren Organisationen in NRW auch in diesem Jahr einen „Flashmob“ zum Internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie. Auf dem Vorplatz des Kölner Doms sollen hunderte Luftballons ein buntes und sichtbares Zeichen setzen.

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Talkrunde im Kölner Jugendzentrum anyway

15.05.2014 | "Homophobie kennt keine Grenzen!" - so lautet der Titel der Podiumsdiskussion im anyway, bei dem auch Schule der Vielfalt zu Wort kommt. Das Thema Homophobie in allen Lebensbereichen (Familie, Schule, Politik, Sport, Kirche und Gesellschaft) soll von verschiedenen Seiten beleuchtet und diskutiert werden: aus politischer, soziologischer, psychologischer, journalistischer und beruflicher Perspektive.

  • Es diskutieren: Volker Beck (Kölner MdB, Bündnis90/Grüne), Prof. Dr. Tatjana Zimenkova (Soziologin, Uni Bielefeld), Tobias Peter (Politik-Redakteur, Kölner Stadt-Anzeiger), Rebecca Harms (Grüne Spitzenkandidatin zur Europawahl), Frank G. Pohl (Lehrer & Landeskoordinator Schule der Vielfalt).

Veranstaltungsort ist das Kölner anyway. Das anyway, gegründet 1998, ist das älteste und größte Jugendzentrum Europas für schwule, lesbische und bisexuelle Jugendliche.

Die Podiumsdiskussion wird moderiert von Marc Kersten im Rahmen der Reihe "greentalk".

 

 

 
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Fachaustausch-Regenbogenfamilien

Fachaustausch "Regenbogenfamilien in Schule und Unterricht"

14.05.2014 | Schule der Vielfalt lud im Mai zum 2. Fachtag ein. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Schule und Jugendhilfe Kinder und Jugendliche aus Regenbogenfamilien besser unterstützen können. Nach teilweise bewegenden Begrüßungsworten seitens Frau Dr. Scheffel (Bezirksregierung Köln) im Namen des Schulministeriums NRW und der Kölner Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes folgte die kurze Vorstellung des Antidiskriminierungsprojektes „Schule der Vielfalt“ durch den Landeskoordinator Frank G. Pohl.

Die drei anschließenden Vorträge von Prof. Dr. Jutta Hartmann, Dipl.-Psychologe Dominic Frohn und Erziehungswissenschaftlerin Melanie Bittner machten dringenden Handlungsbedarf deutlich. Anschließend ging es in Workshops thematisch weiter.

Der Fachaustausch wurde 2014 in Kooperation mit der Stadt Köln und im Rahmen der Hirschfeldtage NRW durchgeführt. Den ausführlichen Veranstaltungsbericht gibt es hier.

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Schulministerin Löhrmann eröffnet Plakatausstellung

08.04.2014 | Schulministerin Sylvia Löhrmann eröffnete im Ministerium für Schule und Weiterbildung (MSW) des Landes Nordrhein-Westfalen eine Plakatausstellung zum Antidiskriminierungsprojekt Schule der Vielfalt – Schule ohne Homophobie. Die Plakate werden bis zum 28.04. im Rahmen der NRW-Hirschfeldtage 2014 im Foyer des MSW gezeigt. Schule der Vielfalt ist in NRW seit 2012 ein Kooperationsprojekt des Schulministeriums Nordrhein-Westfalen.

 

 
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Plakatausstellung: Publikum betrachtet Plakate

Paffrath: IGP wird achte Projektschule

31.03.2014 | Heute wurde die Integrierte Gesamtschule Paffrath (IGP) offiziell zur achten Projektschule im Netzwerk des Antidiskriminierungsprojekts Schule der Vielfalt – Schule ohne Homophobie. Die Schülervertretung (SV) der IGP hatte sich schon lange das Ziel gesetzt, dass ihre Schule eine „Schule der Vielfalt“ wird. Dazu erklärte Jan Weyer von der SV:

„Viele von Ihnen haben uns auf diesem Weg tatkräftig unterstützt, uns mit Ihrem Rat geholfen oder Ihre Hilfe angeboten. Danke dafür!“

 
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Uns gibts jetzt auch auf Russisch!

17.03.2014 | Im russisch sprachigen Programm von Radio Liberty wurde in dieser Woche über Schule der Vielfalt berichtet. Vor dem Hintergrund der Diskussionen in Baden-Württemberg und ähnlichen Diskussionen in Tschechien wird der Landeskoordinator unseres Antidiskriminierungsprojekts zu den Zielen und Aufgaben von Schule der Vielfalt - Schule ohne Homophobie befragt. Link zum Bericht “Школа без гомофобии“ („Schule ohne Homophobie“).

 
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Plakatausstellung: Publikum betrachtet Plakate

Einladung zur Eröffnung der Plakatausstellung durch Schulministerin Löhrmann

08.03.2014 | Heute in einem Monat, am Dienstag, 08.04.2013, 9.30 Uhr, eröffnet Schulministerin Sylvia Löhrmann im Ministerium für Schule und Weiterbildung (MSW) des Landes Nordrhein-Westfalen eine Plakatausstellung zum Antidiskriminierungsprojekt Schule der Vielfalt – Schule ohne Homophobie.

Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt. Ihr möchtet dabei sein? Dann sichert euch schon jetzt einen Platz! Wir bitten um Anmeldung unter: Kontakt. Der Zugang zum Veranstaltungsort ist barrierefrei.

btw: Alles Gute zum Weltfrauentag!

 
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Plakatausstellung: Publikum betrachtet Plakate

Hagen: Vorstellung des Projekts im AK "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage"

10.02.2014 | Im Rathaus an der Volme (Hagen) wurde heute im kommunalen Arbeitskreis "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" das Antidiskrimininierungsprojekt Schule der Vielfalt vorgestellt. Vielen Dank an die teilnehmenden SV-Schüler_innen und SV-Verbindungslehrer_innen für die tollen Diskussionen!

 

 

 

 

 

 

 

 
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Fachaustausch-Regenbogenfamilien

Fachaustausch "Regenbogenfamilien in Schule und Unterricht"

03.02.2014 | Schule der Vielfalt – Schule ohne Homophobie lädt am Mittwoch, 14. Mai 2014 in Köln zum Fachaustausch mit dem Thema „Regenbogenfamilien in Schule und Unterricht“ ein.

Die Familien und Elternhäuser, aus denen Schüler_innen stammen, unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht. Zu dieser Vielfalt gehören auch zunehmend gleichgeschlechtliche Eltern mit Kindern, den sog. „Regenbogenfamilien“. Aber nehmen Schule und Jugendhilfe dies in ihrer Arbeit mit Kindern und Jugendlichen wahr? Wie können Schule und Jugendhilfe Kinder und Jugendliche aus „Regenbogenfamilien“ unterstützen? Wie kann Diskriminierung entgegen gewirkt werden?

Die Veranstaltung wird durchgeführt in Kooperation mit der Stadt Köln und im Rahmen der Hirschfeldtage NRW. Weitere Informationen zur Veranstaltung und die Anmeldung gibt es unter:

www.schule-der-vielfalt.de/fachtag2014.pdf

 
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Schule der Vielfalt stellt neuen Internetauftritt online

27.01.2014 | Mit dem neuen Jahr schalten wir nun auch die überarbeitete Homepage von Schule der Vielfalt online.

Nicht nur das Design hat sich verändert. Auch die Menüpunkte wurden den Bedürfnissen der User_innen und insbesondere von Lehrkräften nach schnellem Zugriff auf Informationen zu Unterrichts- und Projektmaterialien angepasst. (Foto links: Kopfbild der Homepage von Schule der Vielfalt 2008-2013)

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Bericht im NRW-Magazin von SAT.1 über unsere Projektschule in Sprockhövel

15.01.2014 | In einem TV-Beitrag wird der Einsatz von SchLAu Bochum und der Rosa Strippe an der Wilhelm-Kraft-Gesamtschule (Sprockhövel) gezeigt.

   

Schule der Vielfalt in der Süddeutschen Zeitung online

13.01.2014 | Im Zusammenhang mit der Diskussion um den baden-württembergischen Bildungsplan führte die SZ-Online ein Gespräch mit dem Landeskoordinator über Schule der Vielfalt.

 

   

Save the Dates: 2. Fachaustausch und Vernetzungstreffen 2014

01.01.2014 | Der zweite Fachaustausch von Schule der Vielfalt findet in diesem Jahr am 14.05.2014 statt. Er hat den Titel "Regenbogenfamilien in Schule und Unterricht". Weitere Informationen folgen.

Für unsere Projektschulen ist der nächste wichtige Termin: Do., 06.11.2014. Dann findet unser Vernetzungstreffen statt. Auch interessierte Schulen, die noch keine Projektschule sind, können auf Anfrage teilnehmen. Neben der Teilnahme von Schüler_innen- und Eltern-Vertreteter_innen ist die Teilnahme von mind. einer Lehrkraft der Schule verpflichtend. Wir empfehlen eine doppelte Besetzung der Kontaktpersonen für das Projekt. (Foto links: Vernetzungstreffen 2012)

 

   

Projekt-Plakate: jetzt bestellbar!

03.12.2013 | Heute werden die vier frisch gedruckten Gewinner_innen-Plakate von Schule der Vielfalt u.a. an unsere Projektschulen verschickt. Wer Interesse an den Plakaten hat, kann sich an uns wenden unter: kontakt@schule-der-vielfalt.de.

Ermittelt wurden die Plakate durch einen Plakatwettbewerb, der in diesem Jahr am Richard-Riemerschmid-Berufskolleg durchgeführt wurde. Ca. 100 Schüler_innen der Gestaltungsklassen haben an dem Wettbewerb teilgenommen.

Durch eine Jury wurden die vier und 24 weitere Plakate ausgewählt. Diese 28 Plakate sollen ausgestellt werden. Sie können bereits online angeschaut werden: http://www.schule-der-vielfalt.de/Plakat-Wettbewerb/album/index.html
Wir bedanken uns recht herzlich bei allen Beteilgten!

 

 

 

   

Fortbildung in Berlin

27.11.2013 | Von Morgen an nimmt ein großer Teil des Teams von Schule der Vielfalt bis Samstag am 1. LSBTI*-Wissenschaftskongress der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld teil.

Ab Montag sind wir wieder regulär erreichbar.

 

   

Schule der Vielfalt bei einer Schulleiterdienstbesprechung II

26.11.2013 | Heute wird den Schulleiter_innen der Gesamtschulen und Sekundarschulen aus dem Regierungsbezirk Köln unser Projekt bei einer Schulleiterdienstbesprechung im Plenarsaal der Bezirksregierung vorgestellt.

Anschließend geht es zu einem Fachberatungsgespräch zu LSBTI* bei der Regionalkonferenz von Schulsozialarbeiter_innen.

 

 

 

 

 

 

   

Aachen: Thema Antidiskriminierung in der Ausbildung von angehenden Lehrkräften

21.11.2013 | Im Rahmen des Seminartages am ZfsL („Studienseminar“) Aachen führten wir heute Vormittag eine Info-Veranstaltung mit dem Thema „Sexuelle Vielfalt und Antidiskriminierung an Schulen“ durch.

 

 

 

   

Weltweites Gedenken der Opfer von Transphobie

20.11.2013 | Mit einer Presseerklärung macht SchLAu NRW auf den heutigen "Transgender Day of Remembrance" (Tag des Erinnerns) aufmerksam. Dem schließt sich Schule der Vielfalt an.

"Das Sprecher_innenteam von SchLAu NRW gedenkt am heutigen 20. November an die fortwährende Diskriminierung von Trans* weltweit und in Deutschland und fordert die Landesregierung auf, das Engagement gegen Homo- und Transphobie in NRW zu verstärken. [...] Auch in Deutschland werden Transfrauen und –männer noch immer öffentlich diskriminiert, physischer Gewalt ausgesetzt und in nahezu allen Bereichen des täglichen Lebens massiv benachteiligt."

   

Ehrung beim zweiten Vernetzungstreffen der Projektschulen

14.11.2013 | Beim Vernetzungstreffen von Schule der Vielfalt wurden heute Menschen für ihr Engagement im Projekt geehrt. Jede_r hat besonderen Einsatz „für die Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt im Schulbereich [gezeigt] und damit einen wichtigen Beitrag für Demokratie und Antidiskriminierung geleistet.“ Die Ehrung übernahmen Dr. Beate Blatz (Sozialwerk/Rubicon) und Benjamin Kinkel (SchLAu NRW).

 

 

   

Schule der Vielfalt bei einer Schulleiterdienstbesprechung I

07.11.2013 | In der Aula der Königin-Luise-Schule stellt der Landeskoordinator Frank G. Pohl heute unser Projekt vor. Rund 200 Schulleiter_innen der Gymnasien aus dem Regierungsbezirk Köln sind dabei. Von Projektseite wünschen wir uns, dass das Projekt bald auch weiteren Schulleitungen vorgestellt wird.

 

 

   

Treffen von Schule der Vielfalt und SchLAu Bielefeld

04.11.2013 | Wann gibt es die erste Projektschule in OWL (Ostwestfalen-Lippe)? Diese und andere Fragen besprechen heute Schule der Vielfalt und das SchLAu-Team in Bielefeld.

 

 

   

Pilotprojekt in Hagen: Fortbildung für Fachleiter_innen

30.09.2013 | Heute startete ein NRW-Pilotprojekt am Hagener Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung (ZfsL): Die Seminarausbilder_innen erhielten einen Einblick in die Arbeit mit dem Thema „Sexuelle Vielfalt und Antidiskriminierung“ an Schulen (auf dem Foto: das Orga-Team der Veranstaltung).

Wir freuen uns, dass der Studienseminarort Hagen beispielhaft voran geht und den Erwerb von Kompetenzen im Bereich „Diskriminierungsfreier Umgang mit sexueller Vielfalt“ fundiert umsetzen möchte. Nächstes Jahr sollen dann alle Lehramtsanwärter_innen für die Akzeptanzarbeit im Schulalltag sensibilisiert werden.

   

Pressebericht zur RRBK-Projektfeier: "Vielfalt statt Gewalt"

25.09.2013 | Heute berichtet der Kölner Stadt-Anzeiger von der Projektfeier am Richard-Riemerschmid-Berufskolleg (RRBK). Vom Kölner Stadt-Anzeiger wird die Selbstverpflichtung (s. Foto) der Schule sich für Vielfalt und gegen Homophobie zu engagieren als "Prädikat" bezeichnet:

http://www.ksta.de/innenstadt/-praedikat-vielfalt-statt-gewalt,15187556,24437080.html

 

 

 

 

 

 

 

   

Von der Schule in die Uni - von der Uni in den Schuldienst

23.09.2013 | Das Wissenschaftsministeriums (MIWF) führt von 2012 bis 2014 eine Veranstaltungsreihe mit dem Titel „Vielfalt gestalten in NRW“ durch. Heute geht es um den Schwerpunkt „Sexuelle Identität“.

Der Landeskoordinator weist am Beispiel von Schule auf die Wechselwirkungen zwischen Campus (Lehramtsausbildung) und Kommune (LSBTI* als Thema in Schulen) hin.

 

 

   

Richard-Riemerschmid: Das erste Berufskolleg wird Projektschule

20.09.2013 | Das Kölner Richard-Riemerschmid-Berufskolleg (RRBK) hat sich im Rahmen seines Sommerfestes offiziell zur Projektschule von Schule der Vielfalt – Schule ohne Homophobie erklärt.
Bei der Feier wurde die Selbstverpflichtungserklärung unterzeichnet. Anschließend schraubten die Engagierten – samt dem Schulleiter Herrn OStD Schäfer - das Projekt-Schild „Come in - wir sind offen!“ an.

Das RRBK ist das erste Berufskolleg in NRW, das als Projektschule mit dem Schild öffentlich sichtbar zeigt: „Come in - wir sind offen! Lesbisch, schwul, bi, trans*- Schule der Vielfalt“. Um dieser Botschaft nachhaltig Raum zu geben, finden am RRBK auch in Zukunft Unterrichtsprojekte der Antidiskriminierungsarbeit zu den Themen Homo- und Transphobie statt.

   

Wie und wo kann man sich beschweren bei homo-/transphober Diskriminierung?

16.09.2013 | „Schulisches Beschwerdemanagement unter Einbeziehung von Diskriminierungserfahrungen auf Grund der sexuellen Orientierung und geschlechtlichen Identität“- so lautet der heutige Inputbeitrag des Landeskoordinators von Schule der Vielfalt beim Expert_innentreffen der Antidiskriminierungsstelle des Bundes in Berlin.

Die Expert_innen diskutieren: Wo soll eine Beschwerdestelle für den Schulbereich angesiedelt sein? Welche Rechte (z. B. Initiativ- und Anhörungsrechte) soll die Stelle haben? Wie unabhängig kann und darf sie sein?

   

Wir wünschen euch alles Gute für das Schuljahr 2013/2014!

Zum heutigen Schulstart gibt es auch den neuen Flyer von Schule der Vielfalt. Ihr könnte ihn bestellen unter: kontakt@schule-der-vielfalt.de

   

Laufen für die gute Sache: Run of Colours

Am nächsten Mittwoch ist der 1. Schultag in NRW. Dann habt ihr neben dem "schönsten Ferienerlebnis" gleich etwas zu besprechen: Macht mit beim "Run of Colours"-Benefizlauf zu Gunsten der Aidshilfe Köln!

Im September fällt der Startschuss für die fünfte Ausgabe des AZ-West.de Run of Colours – ein Benefizlauf zugunsten der Aidshilfe Köln.Der Termin für den Lauf ist der 14. September. Für den Schüler_innen-Lauf sind noch Anmeldungen bis diesen Freitag (06.09.) möglich.

Der Link zum Anmeldeformular lautet: http://www.aidshilfe-koeln.de/fileadmin/user_upload/ROC2013_Anmeldung_Schuelerlauf.pdf

   

Ein Jahr Landeskoordination Schule der Vielfalt

20.08.2013 | Die Landeskoordination von Schule der Vielfalt ist ein Jahr alt. Dazu ist der Jahresbericht über das Schuljahr 2012/2013 erschienen:

www.schule-der-vielfalt.de/Schule-der-Vielfalt_ZwischenberichtI-2013.pdf

Wir möchten uns hiermit auch recht herzlich für eure Unterstützung bedanken.

 

 

 

 

 

   

Team von Schule der Vielfalt

11.07.2013 | Ein kurzer Blick hinter die Kulissen: Heute tagte wieder das Steuerungsteam von Schule der Vielfalt, dieses Mal in Köln.

Mit dabei: Almut Dietrich von der Anti-Gewalt Arbeit für Lesben und Schwule in NRW, Markus Chmielorz von der Rosa Strippe, Benjamin Kinkel von SchLAu NRW und Landeskoordinator Frank G. Pohl.

Gemeinsam planen und denken wir die nächsten Schritte, entwickeln neue Ideen, führen politische Gespräche, erstellen Öffentlichkeitsmaterialien und engagieren uns für eine Schule ohne Homo- und Transphobie.

   

Christopher-Street-Day (CSD) 2013 in Köln

05.07.2013 | Schule der Vielfalt – Schule ohne Homophobie ist heute und morgen auf dem Straßenfest des ColognePride vertreten! Ihr findet uns am Stand des Rubicon. Wir wünschen allen ein sonniges Sommer-Wochenende und einen schönen CSD!

Mit dem ColognePride und dem CSD Köln werden Lesben, Schwule, Bi-, Trans- und Intersexuelle vom 22.06. bis zum 07.07.2013 wieder für eine rechtliche Gleichstellung und eine gesellschaftliche Akzeptanz demonstrieren. Höhepunkt der politischen Meinungsäußerung ist auch in diesem Jahr wieder die CSD-Parade als Demonstration am 7. Juli.

Der ColognePride ist ein Festival der Emanzipation, eine Ausdrucksform und Gestaltung unseres Menschseins in all ihrem Reichtum und ihrer Vielfalt und eine Demonstration für Gleichberechtigung und gegen Ausgrenzung und Diskriminierung.

   

Düsseldorf: Rassismuskritische Tagung beim DGB-Bildungswerk

02.07.2013 | Für Lehrer_innen, Schulsozialarbeiter_innen und Beschäftigte in außerschulischen Bildungseinrichtungen wurde heute vom DGB-Bildungswerk NRW die Fachtagung „Zusammen Leben – antirassistische und menschenrechtsorientierte Bildungsarbeit im Schulalltag“ durchgeführt.

Ziel dieser Fachtagung war es, verschiedene Praxisfelder des Umgangs mit der Unterschiedlichkeit von Menschen darzustellen und praxisnah zu bearbeiten. In seiner Ausschreibung an die Schulen in NRW betonte der DGB: "Alle Schulen sind aufgefordert, den Einsatz gegen jede Form der Ausgrenzung und für ein respektvolles Miteinander in allen Bereichen des Zusammenlebens zu fördern."

Die Fachtagung gab dazu vielfältige Anregungen und förderte den Austausch von Ideen. Drei Fachreferate vermittelten Hintergrundwissen zur politischen Auseinandersetzung, moderierte Foren am Vor- und Nachmittag boten Gelegenheit sich mit verschiedenen Themen auseinander zu setzen. Frank G. Pohl, Landeskoordinator von Schule der Vielfalt, moderierte das Forum: "Über den diskriminierungsfreien Umgang mit unterschiedlichen sexuellen Orientierungen im Schulalltag."

   

Pressebericht zum Gymnasium Rodenkirchen

20.06.2013 | Aus ihrer Kasse finanzierte die SV am Rodenkirchener Gymnasium die Farben für eine große Malaktion gegen Homophobie, bei der sie die Wand des Verbindungsgangs zwischen Foyer und Pausenhof mit einem vier Meter großen Regenbogen verschönerten.

"Gerade angesichts der Demonstrationen, die es momentan in Frankreich zu diesem Thema gibt, finden wir es wichtig, ein Ausrufezeichen zu setzen", sagte Schülervertreterin Leoni El Khafif an der bisher einzigen Schule der Vielfalt in Köln (Artikel: KStA, 31.05.2013).

 

   

Schule der Viefalt beim VfL Bochum 1848

18.06.2013 | Frank G. Pohl, der Landeskoordinator von Schule der Vielfalt, nahm auf dem Podium Stellung zu Diversität beim ersten Bochumer Diversity-Gespräch der Charta der Vielfalt, an dem u.a. Frau Oberbürgermeisterin Dr. Scholz und der Vorstandsvorsitzende der BP Europe SE Michael Schmidt teilnahmen.

Die Podiumsteilnehmer_innen diskutierten darüber, welche Vorteile und Chancen eine Kultur der Vielfalt bietet. Ihre Überzeugung: Wenn Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Lebensstilen offen für-einander sind und das Anders-sein positiv sehen, kann das in der Vielfalt liegende Potenzial optimal ausgeschöpft werden. In diesem Zusammenhang warb der Landeskoordinator in der Diskussion für Schule der Vielfalt und wies darauf hin, wie wichtig es ist, auch die sexuelle und geschlechtliche Identität mitzudenken, wenn von „Diversity“ gesprochen werde.

Befragungen von PrOut@work zeigen, dass weniger als 30 Prozent der an Charta der Vielfalt teilnehmenden Unternehmen auch die sexuelle und geschlechtliche Identität im Fokus ihrer Akzeptanzbemühungen haben.

Das heutige Gespräch fand in den Räumen des Vfl Bochum statt. Der Vfl ist Mitunterzeichner der Charta der Vielfalt. Zitat der Charta: "Gelebte Vielfalt und Wertschätzung dieser Vielfalt hat eine positive Auswirkung auf die Gesellschaft in Deutschland."

 

   

Buchveröffentlichung

15.06.2013 | Schule der Vielfalt ist mit einem Beitrag in dem Band „…dass alle eins seien“ – Im Spannungsfeld von Exklusion und Inklusion (Hg.: Pithan, Wuckelt, Beuers) vertreten.

 

 

 

   

Düsseldorf: Beginn des 27. Gewerkschaftstages der GEW

12.06.2013 | Heute führte der Landeskoordinator Gespräche mit Vertreter_innen der Bildungsgewerkschaft GEW. Anlass war der Besuch zu Beginn des 27. Gewerkschaftstages der GEW (Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft).

Eine inklusive Schule für alle Kinder und Jugendlichen fordern die Delegierten des 27. Gewerkschaftstages von der Politik. Die GEW plädiert in den Gewerkschaftstags-Beschlüssen für eine umfassende Definition von Inklusion: Jeder Mensch müsse so akzeptiert werden wie er ist und voll an Bildung teilhaben können.

Das Motto des Gewerkschaftstages lautet: "Alles beginnt mit guter Bildung!"

 

   

Pressebericht zum IDAHOT: "Um Offenheit und Toleranz bemüht"

05.06.2013 | KStA-Artikel vom 1.6. zu den Schulaktionen des Schulzentrums Odenthal anlässlich des Internationalen Tages gegen Homophobie und Transphobie (IDAHOT) am 17.5.

 

 

   

Come-Together-Cup 2013

30.05.2013 | Seit 1995 findet an Fronleichnam der Come-Together-Cup statt. Diesmal war Schule der Vielfalt mit einem Info-Stand unter dem Dach des Rubicon dabei. Der Come-Together-Cup in Köln ist ein überregionales deutsches Benefiz-Fußballturnier, das jährlich zur Verständigung zwischen homo- und heterosexuellen Menschen für Freizeitsportler veranstaltet wird.

 

 

   

Pressebericht zum IDAHOT: "Plakatgestaltung: Schüler rufen zu Toleranz auf"

17.05.2013 | "Plakatgestaltung: Schüler rufen zu Toleranz auf" - so titelte der Bericht im Kölner Stadt-Anzeiger zum IDAHOT und den Gewinner_innen der Plakate gegen Homophobie und Transphobie:

www.ksta.de/koeln/plakatgestaltung-schueler-rufen-zu-toleranz-auf,15187530,22791288.html

   

Plakatwettbewerb: Prämierung der Gewinner_innen

16.05.2013 | Das Projekt Schule der Vielfalt – Schule ohne Homophobie freut sich über beeindruckende Plakatentwürfe von Schüler_innen, um in den Schulen in Nordrhein-Westfalen für mehr Akzeptanz gegenüber Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Trans*-Menschen zu werben.

In der Aula des Richard-Riemerschmid-Berufskollegs in Köln wurden heute die vier Gewinner-Plakate eines Plakatwettbewerbs prämiert.Die Gewinner_innen sind:

• Anne Hoffstadt
• Aline Kautz
• Sabrina Klicker
• Adrian Petrasch

„Ich bin von der hohen Professionalität der Entwürfe beeindruckt“, erklärte Frau Dr. Ilona Schulze von der Bezirksregierung Köln.

Es ist geplant, die 28 besten Plakatentwürfe auszustellen. Sie sind schon jetzt in einer online-Galerie zu sehen. Die vier Bestplatzierten erhielten neben einer Urkunde je zwei Freikarten, die vom Phantasialand gesponsert wurden.
Wir gratulieren recht herzlich!

   

Schulaktionen zum Internationalen Tag gegen Homophobie

15.05.2013 | Am Vorabend des IDAHO (International Day Against Homophobia) finden an verschiedenen Schulen in Nordrhein-Westfalen Aktionen statt, die auf Homophobie und Transphobie hinweisen und für ein Klima der Akzeptanz in den Schulen werben möchten.

Zentrale Veranstaltung des Projekts Schule der Vielfalt – Schule ohne Homophobie wird am Mittag eine Plakatpräsentation im Richard-Riemerschmid-Berufskolleg (www.rrs-berufskolleg.de) in Köln sein. Die Präsentation ist das Resultat eines Wettbewerbs, den die Schülervertretung (SV) initiiert hat. Im Anschluss an die Prämierung der Plakate werden die Schüler_innen selbst geschriebene Postkarten mit Luftballons aufsteigen lassen. An anderen Schulen werden von Schüler_innen Umfragen zu Homosexualität und Homophobie durchgeführt. Am Schulzentrum in Odenthal (www.gymnasium-odenthal.de) wird eine Ausstellung des 9. Jahrgangs zu „Homophobie in Deutschland und der Welt“ eröffnet.

Durch die Aktionen am 16.05. möchten die Schulen, dass Medien den Internationalen Tag gegen Homophobie zum Anlass für eine Berichterstattung über die Situation von Lesben, Schwulen, Bi- und Trans* - Menschen nehmen. Der Internationale Tag gegen Homophobie und Transphobie (IDAHO) wird seit 2005 jeweils am 17.Mai begannen. In Deutschland finden aus Anlass des Tages unterschiedliche Aktionen statt, z. B. sog. „Rainbowflashs“.

Info: http://www.schulministerium.nrw.de/BP/Schueler/_Rubriken/Initiativen/Schule_ohne_Homophobie/index.html

   

Plakatwettbewerb: Die Jury von Schule der Vielfalt wählt die besten Plakate

08.05.2013 | Ca. 100 Schülerinnen und Schüler der Gestaltungsklassen am Richard-Riemerschmid-Berufskolleg (RRBK) haben an einem Wettbewerb teilgenommen, in dem sie Plakate gegen Homo-und Transphobie entworfen haben. Die Furys wählte nun die besten Plakate aus (Foto). Die Prämierung der Gewinner-Plakate findet am nächsten Donnerstag (16.05.) statt.

Vielen Dank an alle teilnehmenden Schüler_innen: es war eine großartige Auswahl!


   

EFH: Fortbildung für Studierende

27.04.2013 | Gemeinsam mit SchLAu Bochum führte Schule der Vielfalt heute einen Workshop zum Thema "Unterstützung bei der Arbeit gegen Homophobie" für Studierende an der Evangelischen Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe (EFH) durch.

 

 

 

 

 

 

 

   

Fachaustausch von Schule der Vielfalt für eine Kindheit und Jugend ohne Transphobie

17.04.2013 | Heute fand der Fachaustausch „Für eine Kindheit und Jugend ohne Transphobie“ des Projekts Schule der Vielfalt – Schule ohne Homophobie in Bochum statt. Der Fachaustausch hatte das Ziel, das Thema für Schule, Jugendhilfe und (Schul-) Verwaltung aufzugreifen, um Perspektiven für die Unterstützung und Begleitung von Kindern, Jugendlichen und Familien, die das Thema betrifft, zu entwickeln. Morgens fanden Vorträge (Foto) statt, mittags ging es in einzelne Workshops.

Für den Schulbereich in Nordrhein-Westfalen war es die erste Veranstaltung zum Thema Trans*. Mit 62 teilnehmenden Personen aus den Bereichen Schule, Jugendhilfe und Beratung war die Veranstaltung ein voller Erfolg.

Der Veranstaltungsbericht mit den Ergebnissen aus den Workshops liegt als PDF vor.

   

Ein Fachnachmittag in Dortmund, der auch an anderen Orten Schule machen sollte

19.03.2013 | Im Dortmunder Fritz-Henßler-Haus der Jugend richtete sich ein Fachnachmittag an Lehrkräfte, Lehramtsanwärter_innen, Schulsozialarbeiter_innen und Studierende der Sozialen Arbeit mit dem Titel:

„Schule ohne Homophobie – Schule der Vielfalt: So geht`s konkret!“

Vorausgegangen war dieser Veranstaltung eine ganztägige Auftaktveranstaltung am 26.02.2012 zu Homophobie in der Schule. Auf Wunsch vieler Teilnehmenden gab es in diesem Jahr als Fortsetzung den Fachnachmittag mit konkreten Ideen und Anregungen für die praktische Umsetzung im Schulalltag.

Auch in anderen Städten und Kreisen kann diese Veranstaltung als Folie für entsprechende Veranstaltungen für Lehrkräfte und Schulsozialarbeiter_innen genutzt werden. Gerne ist die Landeskoordination von Schule der Vielfalt bei der Vorbereitung und Durchführung behilflich.

Organisiert wurde der Fachnachmittag vom Regionalen Bildungsbüro - Koordinierungsstelle Schulsozialarbeit, unterstützt durch den Dortmunder Arbeitskreis Sexualpädagogik. Wir bedanken uns recht herzlich!

 

 

 

 

 

 

   

Veranstaltungshinweis: Fachaustausch "Für eine Kindheit und Jugend ohne Transphobie"

01.03.2013 | Am Mittwoch, den 17.04. findet in Bochum ein Fachaustausch statt mit dem Titel: „Für eine Kindheit und Jugend ohne Transphobie - Wie können Schule und Jugendhilfe Trans*-Kinder und -Jugendliche sowie deren Familien unter-stützen?“

Eingeladen sind Lehrkräfte, Lehramtsstudierende, Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe, Mitarbeitende aus Beratungsstellen, Projekten und Initiativen sowie der (Schul-) Verwaltung, die mit Fragen der Geschlechtsidentität befasst sind sowie alle Interessierten.

Der Fachaustausch hat das Ziel, Perspektiven für die Begleitung und Unterstützung von Kindern, Jugendlichen und Familien, die das Thema betrifft, zu entwickeln und aufzuzeigen, wie Schule, Jugendhilfe und (Schul-) Verwaltung dabei unterstützen können. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Stadt Bochum statt. Anmeldeschluss für die Veranstaltung ist der 26.03.2013. Das Programm ist über diesen Link abrufbar:

http://www.schule-der-vielfalt.de/Fachaustausch2013_SOH.pdf

(Foto: Veranstaltungsort Kunstmuseum Bochum)

   

Bildungsmesse Didacta

22.02.2013 | An zwei Tagen war Schule der Vielfalt auf der Bildungsmesse Didacta vertreten. Am Stand des Schulministeriums informierte das Projekt zu Antidiskriminierungs- und Akeptanzarbeit im Bildungsbereich. "In Vielfalt gemeinsam lernen" - so hatte das Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW diesjährig seinen Stand übertitelt.

Die „Didacta“ in Köln ist mit rund 840 Aussteller-Firmen, Verlagen und Institutionen sowie 97.000 Besucher_innen in diesem Jahr die weltweit größte Fachmesse für das Lernen und Lehren. Im nächsten Jahr ist die Didacta in Stuttgart. Die nächste Didacta in NRW findet in drei Jahren statt.


   

Tagung in Dublin zur Bekäpfung homophoben und transphoben Mobbings in der Schule

20.02.2013 | Der Landeskoordinator nimmt an einer zweitägigen ILGA/EU-Konferenz in Dublin teil. Der Titel der Tagung lautet: „Bekämpfung homophoben und transphoben Mobbings in der Schule: Die Rolle von Lehrern, Politikern und Nichtregierungsorganisationen“. Dabei stellt Frank G. Pohl den Teilnehmenden aus Frankreich, Kroatien, Rumänien, Belgien, Großbritannien, Spanien, Schweden, den Niederlanden und Irland in einem Workshop das Projekt Schule der Vielfalt vor.

Foto: Eröffnung der Konferenz über die "Bekämpfung homophoben und transphoben Mobbings in der Schule" durch den irischen Erziehungsminister Ruairi Quinn (Royal Irish Academy, Dublin)


Wir gratulieren dem Schulzentrum Odenthal für drei Jahre als Schule der Vielfalt!

15.02.2013 | Das hervorragende Engagement am Schulzentrum Odenthal wird u.a. hier gewürdigt:

http://www.ksta.de/odenthal/toleranz-werbung-fuer-toleranz,15189234,21795182.html

   

Essen: Für eine Jugendkultur ohne Homophobie

06.02.2013 | „Schule der Vielfalt – für eine Jugendkultur ohne Homophobie“: so lautet der Vortragstitel des Landeskoordinators bei der heutigen Fortbildung der Jugendhilfe Essen in der Weststadthalle. An der anschließenden Diskussion nahmen die Berliner Sängerin Sookee (Foto) und Rapper Refpolk teil.

 

 

 

   

Jubiläum: Gesamtschule Niederzier-Merzenich wird 20 Jahre

18.01.2013 | Zu Besuch in Niederzier (Kreis Düren): Festakt unserer Projektschule zum 20-jährigen Jubiläum. Wir gratulieren!

 

 

   
Expert_innen-Treffen in Berlin
 
09.11.2012 | Termin bei der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (Berlin): der Landeskoordinator wird heute als Experte befragt zu Handlungsempfehlungen im Themenfeld „Diskriminierung im Bildungsbereich“.
 
 
 

 

 

   

Erstes Vernetzungstreffen der "Schulen der Vielfalt"

 
08.11.2012 | Heute findet in Köln das erste landesweite Vernetzungstreffen der Projektschulen von „Schule der Vielfalt – Schule ohne Homophobie“ statt.

Dazu erklärt Almut Dietrich als Landeskoordination der Anti-Gewalt-Arbeit für Lesben und Schwule in NRW:
„Die teilnehmenden Schulen sind Leuchttürme in NRW. Wir hoffen, dass deren Engagement ins ganze Land ausstrahlt.“ Almut Dietrich ist eine der Initiator_innen des Projekts Schule der Vielfalt – Schule ohne Homophobie, das 2008 gegründet wurde.

Die Projektschulen tauschen sich heute über den aktuellen Stand des Projekts an ihren Schulen aus und besprechen neue Entwicklungen.

An dem Treffen nehmen 20 Vertreter_innen* aus den Projektschulen teil, sowohl Schüler_innen, als auch Lehrkräfte und Elternvertreter_innen. Das Treffen wird geleitet von Frank G. Pohl, dem Landeskoordinator von Schule der Vielfalt.

   

"Fair ...rappt!" Wettbewerb für Gleichberechtigung - gegen Diskriminierung

02.11.2012 | Schule der Vielfalt ist Kooperationspartner beim Wettbewerb der Jugendhilfe Essen. Der Wettberwerb lautet "Fair ...rappt!"

Dabei sind Jugendliche zwischen 15 und 25 Jahren, und insbesondere Schulklassen dazu aufgerufen, einen Rapsong-Text zu schreiben, der sich im Sinne des Artikel 3 des Grundgesetzes antidiskriminierend und für Gleichberechtigung einsetzt.

Mitmachen! -> http://www.jh-essen.de/bildung-und-freizeit/kinder-und-jugendarbeit/bildungspartner-jugend-schule/fairrappt/

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   

Kooperationsvertrag unterschrieben

26.10.2012 | Landesregierung fördert Schule der Vielfalt - Schule ohne Homophobie - gemeinsame Presseerklärung von MSW und MGEPA (Textauszug):


"Schulministerin Sylvia Löhrmann hat heute die Kooperationsverein­barung „Schule ohne Homophobie – Schule der Vielfalt“ unterzeichnet. Damit wird das Projekt „Schule ohne Homophobie“, wie im Koalitions­vertrag vereinbart, nun auch von Landesseite ausgeweitet. Koope­rationspartner sind das Sozialwerk für Lesben und Schwule e.V. in Köln und Rosa Strippe e.V. in Bochum.[...] Die Kooperationsvereinbarung wurde neben Ministerin Sylvia Löhrmann von Markus Chmielorz, Leiter der Beratungsstelle Rosa Strippe e.V., Dr. Beate Blatz, Geschäftsführerin des Sozialwerks für Lesben und Schwule e.V. sowie von Ulla Breuer aus dem Vorstand des Sozialwerks unter­zeichnet. Die Kooperationsvereinbarung hat eine Laufzeit von drei Jahren." Die komplette Mitteilung:

http://www.nrw.de/landesregierung/ausweitung-des-projekts-schule-ohne-homophobie-schule-der-vielfalt-13602/

 

   

Antrittsbesuch bei Projektunterstützerin Frau Dr. Scholz

25.10.2012 | Gibt es bald die erste Projektschule in Bochum? Vor 2 Wochen stellten wir das Projekt im Bochumer Schulverwaltungsamt vor. Heute konnten wir dazu gemeinsam mit der Rosa Strippe ein Gespräch mit Frau Oberbürgermeisterin Dr. Scholz führen, die zugleich Schirmherrin von „Schule der Vielfalt – Schule ohne Homophobie“ ist.

 

 

 

   

Kampagne anders und gleich: sichtbar in Projektschule

24.10.2012 | Zu Besuch an der Joseph-Beuys-Gesamtschule (Düsseldorf), der ersten "Schule der Vielfalt".
Aktiv und engagiert wird täglich an Akzeptanz von Vielfalt gearbeitet. Aktuelles Beispiel von heute: in der Pausenhalle und im Kollegium wird über die laufende Kampagne "anders und gleich - Nur Respekt Wirkt" informiert, die sich zurzeit mit vier Motiven gegen Homo- und Transphobie an Bahnhof-Screens in Bielefeld, Bonn, Dortmund, Düsseldorf, Essen und Köln für mehr Toleranz einsetzt.
(www.andersundgleich-nrw.de)
 
 
   

Köln: 46. Bundeskonkress des BAK

28.09.2012 | SchLAu NRW und Schule der Vielfalt auf dem 46. Seminartag des BAK - Bundesarbeitskreis der Seminar- und FachleiterInnen e.V.:

BAK, das ist der Berufsverband von Ausbilder_innen von Lehrkräften, also viele wichtige Kontakte, um die Themen LGBT auch in der Lehrkräfteausbildung zu platzieren.

Raphael Bak (SchLAu NRW) und Frank G. Pohl (Schule der Vielfalt) halten am Nachmittag zwei Workshops dazu, sensibilisieren und stellen die beiden Projekte vor.
   

Fachtag in Ahlen zum Umgang mit Homophobie

26.09.2012 | Als Kooperationsveranstaltung verschiedener Beratungsstellen und Jugendämter im Kreis Warendorf fand heute in Ahlen ein Fachtag zum Thema Homophobie unter Jugendlichen statt. Dabei präsentierte der Landeskoordinator das Projekt Schule der Vielfalt. Zugleich wurde mit den Jugendamtsmitarbeiter_innen zu Themen gearbeitet wie Coming Out, Heteronormativität und Folgen von Homophobie.

Foto: Eröffnung der Veranstaltung durch Wolfgang Rüting, Leiter Amt für Kinder, Jugendliche und Familien, Kreis Warendorf

 


Wilhelm-Kraft-Gesamtschule ist "Schule der Vielfalt"

04.09.2012 | Mit der Wilhelm-Kraft-Schule in Sprockhövel hat nun auch im Landesteil Westfalen die erste Schule ihre Teilnahme am Projekt erklärt. Am Dienstag, dem 04.09.2012 starteten im Rahmen eines Aktionstages zum 25. Jubiläum der Wilhelm-Kraft-Gesamtschule mehrere Aktionen zum Thema Vielfalt und Toleranz

Im Rahmen eines Festaktes um 12.00 Uhr wurde das Logo des Projektes "Schule ohne Homophobie - Schule der Vielfalt" neben dem Eingang der Schule enthüllt. Anschließend ließen die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe Hunderte Luftballons in Regenbogenfarben steigen, um symbolisch zu zeigen, wie bunt und offen ihre Schule ist.

Seit Beginn des Jahres hat sich eine Arbeitsgruppe von zehn Schülerinnen und Schülern der Oberstufe der Wilhelm-Kraft-Gesamtschule mit Unterstützung der Rosa Strippe e.V. einmal im Monat mit dem Thema sexuelle Orientierungen und der Lebenssituation von jungen Lesben und Schwulen beschäftigt. Schnell war klar, dass ihr freiwilliges Engagement auf die ganze Schule ausstrahlen soll. Mit Unterstützung der Schulsozialarbeiter_innen, des Beratungslehrers Klaus Oesterdiekhoff und des Schulleiters Christoph Uessem entstand das Programm für den Aktionstag, an dem alle Klassen ab Stufe 5 beteiligt waren. Seit dem 04.09.2012 heißt es also auch in Westfalen: "Come in: Wir sind offen - lesbisch, schwul, bi, hetero".

Berichte:

http://www.derwesten.de/staedte/sprockhoevel/toleranz-gegenueber-sexualitaet-id7061129.html

http://www.derwesten.de/staedte/sprockhoevel/politik-wuerdigt-engagement-des-schueler-arbeitskreises-id7061193.html

http://www.derwesten.de/staedte/sprockhoevel/homophobie-liegt-bei-einigen-lehrern-auf-wiedervorlage-id7061255.html

http://www.wz-newsline.de/lokales/sprockhoevel/zum-jubilaeum-gab-es-den-titel-schule-der-vielfalt-1.1090653

http://www.derwesten.de/staedte/sprockhoevel/25-jahre-gesamtschule-img10-id7060277.html

 

 

   
 

Newsletter zum Beginn des neuen Schuljahres 2012/2013

23.08.2012 | In Nordrhein-Westfalen sind im August die Sommerferien zu Ende gegangen. Mit Schuljahresbeginn steht auch unser Newsletter zum Download bereit. Wir wünschen allen einen guten Start!

Newsletter

 

   

Internationale Studie zu den Erfahrungen von Kindern aus Regenbogenfamilien in der Schule

Das 'Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien' der der Berliner Humboldt-Universität hat am 9.2.2012 die Ergebnisse der internationalen Studie '‚School is out?!'- Erfahrungen von Kindern aus Regenbogenfamilien in der Schule' vorgestellt. Befragt wurden Kindern in Deutschland, Schweden und Slowenien. Ein Ergebnis ist, dass Kinder und Jugendliche aus Regenbogenfamilien als möglichst 'normal' angesehen werden wollen, um nicht als 'lebendiges Beispiel' für eine Minderheit herhalten zu müssen.

In Zusammenhang mit der Studie wurden Unterrichtsmaterialen entwickelt, die Schülern das Thema Normalität näher bringen sollen.

Studie deutsch

   

Entscheidung im Unterricht: Coming-out im Klassenzimmer

Eine neue Broschüre der Bundeszentrale für politische Bildung bietet Informationen und Unterrichtsmaterial zum Thema Coming-out und Homophobie in der Schule. Die Broschüre richtet sich v.a. an Lehrer_innen an Haupt- und Berufsschulen. Anhand eines Filmbeispiels, das die realen Mobbingerfahrungen eines schwulen Schülers zum Gegenstand hat, sollen die Schüler_innen zur Auseinandersetzung mit den Themen Homoxsexualität und Homophobie angeregt werden.
hier bestellen

 

   

"Schwule Lesbe!?" - Ministerin prämiert Ideen gegen Homophobie

Mit einer Preisverleihung durch Ministerin Barbara Steffens wurde am 9. Mai 2010 der im Rahmen der Initiative „Schule ohne Homophobie“ durchgeführte Jugendwettbewerb „Schwule Lesbe!?“ erfolgreich abgeschlossen.
Über 22 kreative Ideen gegen Homophobie wurden von 184 Jugendlichen bis 27 eigenständig oder im Rahmen von Workshops und Schulprojekten erarbeitet und eingereicht. Die insgesamt sieben gesponserten Einzel- und Gruppenpreise gingen an:
- Falk Steinborn von queerblick e.V./ Dortmund für ein Kurzfilmprojekt an Dortmunder Regelschulen,
Schülerinnen und Schüler der Katharina-Henroth-Gesamtschule Köln für einen Kurzfilm zum Thema Homosexualität mit dem Titel 'So, wie ich bin' im Rahmen einer Dokumentarfilmwerkstatt,
- das autonome Lesben- und Schwulenreferat an der Universität zu Köln (LuSK) für die Überprüfung von 365 Schulbüchern auf sexuelle Vielfalt ,
- Kuss41, das LesBiSchwule Jugendzentrum Frankfurt, für eine Theatercollage über Homosexualität und Homophobie mit dem Titel 'Komm Raus!' ,
- fünf Schülerinnen der Gesamtschule Schwerte für die Entwicklung eines Fragebogens zum Thema Homophobie, auf dessen Basis sie eine aktivierende Befragung unter rund 300 Schülerinnen und Schülern des 8. bis 10. Jahrgangs durchgeführt und ausgewertet haben,
- Zehn Jugendliche aus dem lesbisch-schwulen Jugendzentrum 'Sunrise', die Jugendbildungs- und Beratungseinrichtung des Slado-Schwul-Lesbischer-Arbeitskreis Dortmund e.V., für ihr Projekt 'Nachrichtensatire' im Stil der 'aktuellen Stunde', das die heteronormative Welt umgekehrt darstellt und
- Zehn Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs der Waldschule Kinderhaus, städtische Gemeinschaftshauptschule der Stadt Münster, für ihr Projekt 'Zeig Homophobie die rote Karte', ein Beitrag zum Projekttag gegen Rassismus an einer Schule mit einem hohen Anteil an Schülerinnen und Schülern mit Migrationsgeschichte.


Alle Wettbewerbsbeiträge online

   
 

Presseberichterstattung 2010

Homo-Hass unter Jugendlichen. Zum Schweigen verdammt - spiegel online - April 2010

„Die ganze Last ist jetzt weg“ - Magazin des Kölner Stadtanzeigers - 12.4.10

Interview mit Almut Dietrich, Initiative "Schule ohne Homophobie" - Magazin des Kölner Stadtanzeigers - 12.4.10

Vorurteile gegen Schwule abbauen. - 02.02.2010
   

„Schule ohne Homophobie“ veröffentlicht Bericht

Mit einem Projektbericht in gedruckter Form zieht die Initiative „Schule ohne Homophobie – Schule der Vielfalt“ Bilanz über ihre Arbeit von 2008 bis 2010.
Ihr Fazit: die Initiative hat es erfolgreich geschafft, das Thema „Homophobie in der Schule“ auf die Agenda von Politik, Verwaltungen und Schulen zu bringen. Um weitere und nachhaltige Erfolge zu erzielen, ist eine verbindliche Verankerung des Themas in der Aus- und Fortbildung von Lehrer_innen sowie in Lehrplänen und Unterrichtsmaterialien notwendig. Der wichtigste Schritt ist jedoch, dass die Initiative „Schule ohne Homophobie“ und die lesbisch-schwulen Schulaufklärungsprojekte in NRW stärker finanziell und ideell in ihrem Kampf gegen Homophobie an Schulen unterstützt werden.
Der Projektbericht kann hier heruntergeladen werden

   

Gymnasium Rodenkirchen ist fünfte „Schule ohne Homophobie“

Mit einem Film und einer Podiumsdiskussion begann das Gymnasium Rodenkirchen öffentlichkeitswirksam im Beisein von Bürgermeister und Presse mit dem Projekt „Schule ohne Homophobie“. Gemeinsam mit den Vertreter_innen von SchLAu und der Regisseurin des Films diskutierten die Schüler_innen über das Thema „Homophobie im Fußball und im Alltag“. Anschließend wurde als Zeichen der Teilnahme am Projekt der Aufkleber „Come in – wir sind offen“ in der Schule angebracht. Die Schule plant in Zukunft in jährlich in allen 9. Klassen Schulaufklärungsveranstaltungen mit SchLAu durchzuführen.
Siehe Artikel im Kölner Stadtanzeiger 'Egal, ob schwul, bi oder hetero'

 

   
 

Startschuß für „Schule ohne Homophobie“ im Schulzentrum Odenthal

Mit einem Filmnachmittag für die Stufe 9 des Gymnasiums und der Hauptschule hat das Schulzentrum Odenthal Anfang Februar seine Teilnahme am „Projekt Schule ohne Homophobie“ begonnen.
Die beiden Schulen des Schulzentrums sind damit die dritte und vierte Schule in NRW, die sich am Projekt beteiligen.
Vorurteile gegen Schwule abbauen. - 02.02.2010

   
 

Presseberichterstattung 2009

Lesbisch oder schwul – na und? - 17.12.2009

Rosa Strippe will Schüler für Homosexualität sensibilisieren - Ruhr Nachrichten - 28.09.09


Aufklaerungsunterricht gegen Vorurteile. Homophobie in der Schule? WDR Wissen.

HOMO-HASS IN DER SCHULE. Alles total verweichlichte Tunten hier spiegel-online - Mai 2009

"Den Eltern Brücken bauen" Ruhr-Nachrichten - April 2009

Gehörlose Jugendliche diskutieren über Homosexualität. Münstersche Zeitung - April 2009

   

Februar 2009: Schule der Vielfalt im Amtsblatt des Schulministeriums

Im Amtsblatt heißt es unter anderem: "Das Projekt wird unterstützt unter anderen durch den Integrationsbeauftragten der Landesregierung, Thomas Kufen, und das Schulnetzwerk „Schule ohne Rassismus“. Gefördert wird die Initiative aus Projektmitteln von „JUGEND für Europa“ und „Aktion Mensch“ sowie durch das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen."

Hier der komplette Text.

   
 

Schulausschuss der Stadt Köln befürwortet Projekt "Schule ohne Homophobie"

Nach der Stadtarbeitsgemeinschaft Lesben Schwule und Transgender hat sich nun auch der Schulausschuss in seiner Sitzung vom 27. Oktober einstimmig für eine Durchführung des Projektes "Schule ohne Homophobie - Schule der Vielfalt" an Kölner Schulen ausgesprochen. Konkret "wird die Verwaltung gebeten, das angekündigte Projekt zu unterstützen und im Schulverwaltungsamt bzw. der Bezirksregierung dafür zu werben, damit das Projekt an Kölner Schulen auf erhöhte Resonanz stößt" heißt es im Beschluss.



Start des Schulprojektes in Bochum

Mit einem Informationsschreiben an alle Bochumer Schulen begann am 15. Oktober das Projekt "Schule ohne Homophobie" in Bochum. "Ich bin zuversichtlich, dass sich eine spannende Zusammenarbeit mit Bochumer Schulen im Rahmen des Projektes ergibt", so Markus Chmielorz, der für die Rosa Strippe in Bochum das SchLAu-Team und das Projekt "Schule ohne Homophobie" koordiniert. In den nächsten Wochen werden auf dem gleichen Weg Schulen in Köln, Aachen, Düsseldorf, Münster und Dortmund über das Projekt informiert.

   

Bochumer Oberbürgermeisterin wird Schirmherrin für „Schule ohne Homophobie“

Vier Wochen vor dem Start des Schulprojektes kann sich die Initiative „Schule ohne Homophobie- Schule der Vielfalt“ über prominente Unterstützung freuen. So hat die Oberbürgermeisterin der Stadt Bochum, Frau Dr. Ottilie Scholz, die Schirmherrschaft für die Durchführung des Projekts in Bochum übernommen. Außerdem unterstützt sie die Initiative mit einem Statement auf der Homepage ebenso wie Christian Lindner (MdL und Generalsekretär der FDP in NRW), Claudia Roth (MdB und Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen), Thomas Hermanns („Quatsch Comedy Club“) und Klaus Nierhoff („Lindenstraße“).
Offizieller Start des Schulprojektes ist der 13. Oktober 2008; der erste Schultag nach den Herbstferien in NRW.

 

 

 

 

 

 

   
 

Präsentation der Initiative im Rahmen des Cologne Pride 2008

Den Cologne Pride nutzte die Initiative „Schule ohne Homophobie“, um sich mit unterschiedlichen Aktionen der (politischen) Öffentlichkeit zu präsentieren.

   

Podiumsdiskussion am 30. Juni 2008 im Jugendzentrum "anyway" mit dem Titel „Schule ohne Homophobie? Wir machen die Utopie wahr!“

Von links nach rechts: Jo Ann Grond (Hauptschullehrerin), Heike Buntekötter (Mutter einer elfjährigen Tochter), Dominic Frohn (Moderation), Marc Ratajczak (MdL der CDU und Mitglied im Schulausschuss des Landtags NRW) und Arndt Klocke (Landesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen NRW).

 

   

Deutscher Kinder- und Jugendhilfetag in Essen vom 18. bis 20. Juni 2008

Vom 18. bis 20. Juni präsentiert sich die Initiative „Schule ohne Homophobie - Schule der Vielfalt“ erstmals auf dem 13. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag (DJHT) in Essen.


Foto (von links nach rechts): Marsha Mertens (Jugendzentrum Sunrise in Dortmund), Almut Dietrich (Landeskoordinatorin Anti-Gewalt-Arbeit) und Raphael Bak (SchLAu NRW).

 

   

Joseph-Beuys-Gesamtschule in Düsseldorf wird erste Schule der Vielfalt

Die Joseph-Beuys-Gesamtschule in Düsseldorf trägt als erste Schule in NRW das Label von "Schule ohne Homophobie - Schule der Vielfalt" und setzt damit ein wichtiges Zeichen gegen Diskriminierung und Intoleranz von lesbischen und schwulen Schülerinnen und Schülern. Mit diesem Label werden Schulen ausgezeichnet, die sich aktiv für Akzeptanz ganz unterschiedlicher Lebensweisen einsetzen - damit Paul auch mit Martin gehen darf und Lara Julia einen Kuss geben darf!

Zweimal im Jahr kommt SchLAu Düsseldorf zukünftig an die Joseph-Beuys-Gesamtschule und bietet Workshops zum Thema Homophobie an. Für viele SchülerInnen ist dies die erste Möglichkeit homosexuell lebenden Menschen zu begegnen, ihnen Fragen zu stellen und sich ein eigenes Urteil zu bilden - jenseits von Klischees, Medien und Elternhaus. "Viele SchülerInnen sind ganz erstaunt wie "normal" wir sind!", berichtet Reinhard Schmidt, der die Durchführung der SchLAu-Veranstaltungen zusammen mit dem Schulpflegschaftsvorsitzenden Udo Hensche organisiert.

Die Schulleitung mit ihren LehrerInnen und die Schulpflegschaft setzen sich dafür ein, dass Homophobie an der Schule abnimmt bzw. keine Chance mehr bekommt, um so allen SchülerInnen zu zeigen, dass man sich selbst und andere MitschülerInnen resprektiert. "Unsere Schule fördert das interkulturelle Lernen. Für uns bezieht sich Vielfalt auf unterschiedliche Religionen und kulturelle Hintergründe und schließt Sexualität bewusst ein. Wir wollen diese Vielfalt an unserer Schule leben!", erklärt Schulleiterin Regine Brochhagen-Klein.