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Symbole der Religionen und LGBT

NRW-Schulministerin, Foto Frank Pohl

5. Fachtag: "Religion und LSBTI*Q-Akzeptanz an Schulen"

07.02.2017 | Am 1. Februar fand in Köln der Fachtag des Antidiskriminierungsnetzwerks Schule der Vielfalt statt. Sein Thema war „Religion und LSBTI*Q-Akzeptanz an Schulen“. Der Fachtag 2017 hatte das Ziel, die Darstellung von Vielfalt innerhalb der Religionen sichtbar zu machen und zu verdeutlichen, dass sich Religion und LSBTI*Q nicht ausschließen müssen. Vor dem Hintergrund einer heterogenen Schülerschaft sind Lehrkräfte gefordert, die kulturelle und soziale Vielfalt in der Schule als Chance zu nutzen. Zu dieser Vielfalt gehören Unterschiede in Bezug auf die sexuelle und geschlechtliche Identität, wie auch von religiösen und nicht-religiösen Weltanschauungen.

„Heute müssen wir leider wahrnehmen, dass religiöse Auffassungen ganze Stadtteile, sogar – wenn wir den Blick in die Welt hinaus wagen – ganze Staatssysteme ins Wanken bringen können“, so begann NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann ihr Grußwort für den Fachtag am 01.02.2017 in Köln. Genauso wie der Kölner Bürgermeister Andreas Wolter freute sie sich, dass Schule der Vielfalt bei seiner fünften pädagogischen Tagung die Bedeutung von Religion bei der Akzeptanzarbeit an den Schulen in den Mittelpunkt stellte.

Dass dies für Schule ein wichtiges Thema ist zeigte sich daran, dass der Fachtag nach kurzer Zeit komplett ausgebucht war und es eine lange Warteliste von Interessierten gab. „Für viele Lehrkräfte ist das Thema "Religiosität" an Schulen im Zusammenhang mit Lesben, Schwulen, Bi-, Trans-, Intersexuellen und queeren Menschen eine Herausforderung“, erklärte Frank G. Pohl, der Landeskoordinator von Schule der Vielfalt. „Deshalb unterstützen wir mit unseren Fortbildungen an Studienseminaren und Fachtagen wie diesen die Demokratie- und Menschenrechtsarbeit im Unterricht.“ Den Veranstalungsbericht gibt es demnächst hier.

Foto links: Gäste und Referent_innen des Fachtags mit NRW-Schulministerin

(v.l.n.r.): Arndt Klocke (MdL), Dr. Patrick Diemling (Moderator), Lamya Kaddor (Referentin), Markus Chmielorz (Rosa Strippe), Benjamin Kinkel (SCHLAU NRW), Prof. Monika Barz (Referentin), Andreas Wolter (Bürgermeister Stadt Köln), Sylvia Löhrmann (Ministerin für Schule und Weiterbildung NRW), Frank G. Pohl (Landeskoordinator Schule der Vielfalt), Ulla Breuer (rubicon), Dr. Heidi Scheffel (Bezirksregierung Köln)

 

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Bochum: Eltern Schüler, Lehrkräfte in der Rosa Strippe

Austausch notwendig: Vernetzungstreffen von Schulen der Vielfalt

25.11.2016 | In Bochum (22.11.2016) und Köln (24.11.2016) diskutierten fast 90 Engagierte den Ist-Zustand in den Schulen und Probleme bei der Umsetzung der Akzeptanzarbeit für alle, die möglichen Lösungswege sowie die Perspektiven für die weiter notwendige Antidiskriminierungsarbeit an den Schulen. Die Treffen haben wieder gezeigt: die Schulen der Vielfalt in NRW sind auf dem richtigen Weg!
(Foto, links: Vernetzungstreffen am 22.11.2016 in der Bochumer Rosa Strippe)

 

 

 

 

 

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Oberbürgermeisterin von Köln

Henriette Reker übernimmt Schirmherrschaft

29.09.2016 | Nach Thomas Eiskrich, dem Bochumer Oberbürgermeister, und Schulministerin Sylvia Löhrmann übernimmt  auch die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker die Schirmherrschaft für Schule der Vielfalt. Köln hat mit drei Projektschulen (Elisabeth-von-Thüringen-Gymnasium, Gymnasium Rodenkirchen und Richard-Riemerschmid-Berufskolleg) die höchste Zahl von Schulen, die innerhalb einer Kommune offiziell an Schule der Vielfalt teilnehmen. Zu ihrem Engagement erklärt Frau Reker:

"Respekt und Fairness in Schulen sind die Basis für eine chancengerechte und inklusive Gesellschaft!"

(Foto, links: Oberbürgermeisterin Henriette Reker;  mit freundlicher Genehmigung: © Stadt Köln, 2016)

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UNESCO conference Out in the open, Paris 2016

UNESCO-Konferenz in Paris: Akzeptanz gegenüber LGBT im Schulbereich gefordert

17.07.2016 | Anlässlich des Internationales Tages gegen Homo- und Transphobie hatte die UNESCO (Sektor Bildung) in Paris einen Aufruf für weltweite Bildungsarbeit zur Akzeptanz gegenüber Lesben, Schwulen, Bi-, Trans*-Personen (LGBT) veröffentlicht, der die Mitgliedsländer zu verstärkten Anstrengungen auffordert. Denn Homo- und Transphobie in den Schulen habe einen signifikanten Einfluss auf die Bildungs- und späteren Beschäftigungschancen von Kindern und Jugendlichen. Bis Ende Juli sind die anderen UNO-Länder eingeladen, diesen „Call for Action“ als Unterstützer zu zeichnen. Schule der Vielfalt war zur Pariser Konferenz geladen und hat zu der Konferenz, bei der der Aufruf entstand, einen Bericht vorgelegt. UPDATE: Auf Nachfrage des LSVD erklärten die Kultusministerkonferenz (KMK) und das Auswärtiges Amt im Juli 2016, dass sie den Aufruf unterstützen.

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