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Schule der Vielfalt > Fachveranstaltungen

Save the Date: LSBTIQ* und Schulsport

Wir freuen uns auf den nächsten Fachtag am 02.02.2022, der zum Thema „LSBTIQ* und Schulsport“ stattfindet. Das Anmeldeformular wird am 13.12.2021 freigeschaltet.

Wenn Sie sich in unseren Rundbrief-Verteiler aufnehmen lassen, erhalten Sie frühzeitig die Veranstaltungsankündigung zum Fachtag. Erfahrungsgemäß sind unsere Veranstaltungen schnell ausgebucht.

LSBTIQ*-Menschenrechte und Schule

Beim 7. Fachtag standen „LSBTIQ*-Menschenrechte und Schule“ im Mittelpunkt. Über 120 Personen aus dem Bildungsbereich beschäftigten sich im Februar 2020 in Köln mit der Frage, wie Lesben, Schwule, Bi, Trans*, Inter* und queere Menschen (LSBTIQ*) in ihren Rechten geschützt werden. Der Fachtag war in kürzester Zeit ausgebucht und die Warteliste für Interessierte war genauso so lang, wie die Liste der max. Anmeldezahl. Beim Fachtag gab es neben einem Input zur menschenrechtlichen Perspektive von Prof. Dr. Beate Rudolf (Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte) die Gelegenheit für einen fachlichen Austausch der Beteiligten untereinander.

Unterstützt wurden die Teilnehmenden durch die Expertise von Fachleuten, insbesondere in den Workshops:

  • Die Yogyakarta-Prinzipien
  • Menschenrechtsperspektive und Inter*
  • Gemeinsamkeiten, Unterschiede und Verschränkungen von Queerfeindlichkeit und Rassismus
  • Unterrichtsgestaltung zu LSBTIQ* und Menschenrechten
  • Menschenrechte und Schule – Jung sein als LSBTIQ* in Russland

Hier ist die Veranstaltung dokumentiert: www.schule-der-vielfalt.de/rundbrief-vielfalt1_2020.pdf

Coming-out in der Schule!? – Pädagogisches Fachgespräch 2019 + 2021

Zum wiederholten Male führte Schule der Vielfalt beim „Colognepride“ auch ein Pädagogisches Fachgespräch zum Thema “Coming-out in der Schule!?“ durch. Dabei war die Nachfrage wieder groß. Es zeigt sich, dass noch immer die Frage eines Coming-outs in der Schule, insbesondere für Lehrkräfte, mit Ängsten besetzt ist.

Das Fachgespräch 2019 fand im Rahmen des Kölner CSD-Programms in Kooperation mit der AG LSBTI* der GEW statt. Sogar aus dem 150 Kilometer entfernten Münster reisten Interessierte an. Das Projekt hofft, zukünftig ähnliche Veranstaltungen auch bei den anderen NRW-CSDs anbieten zu können. Dies soll mit den geplanten Bezirkskoordinationen möglich gemacht werden.

Corona-bedingt fiel das Gespräch zum Coming-outs im Jahr 2020 aus. Bewusst haben wir uns dafür entschieden, bei diesem persönlichen und sensiblen Thema nicht auf ein digitales Format auszuweichen. Die kleinen und persönlichen Gesprächskreise bei der Präsenzveranstaltung haben sich bewährt. Das letzte Pädagogigsche Fachgespräch zu dem Thema fand am 30.08.2021 statt.

Wenn Sie am nächsten Fachgespräch teilnehmen möchten, können Sie sich für den nächsten Termin schon jetzt auf unsere Teilnehmendenliste setzen lassen.

Fachtag zum Jubiläumsjahr 2018: „10 Jahre Schule der Vielfalt“

2018 feierte das Antidiskriminierungsprojekt Schule der Vielfalt sein 10-jähriges Jubiläum. Der Start in das Jubiläumsjahr des heute bundesweiten schulischen Antidiskriminierungsnetzwerks begann mit einer zentralen Veranstaltung am 7. Februar in Bochum. Der feierliche Fachtag stand unter der Leitfrage „Wie sieht Schule der Vielfalt im Jahr 2028 aus?“ Den inhaltlichen Einstieg bot der Vortrag von Prof. Rebecca Pates (Universität Leipzig) mit dem Titel: „Demokratietheoretische Anforderungen an eine erfolgreiche Antidiskriminierungspädagogik“.

Schulministerin Yvonne Gebauer würdigte die Arbeit des Projekts mit einem persönlichen Grußwort. Seit 2012 ist das Ministerium für Schule und Bildung Kooperationspartner von Schule der Vielfalt in Nordrhein-Westfalen. Nach der Einführung am Vormittag ging es in den Workshops ab mittags um die Entwicklung von Zukunftsperspektiven für den Bildungsbereich in Deutschland.

Hier ist die Veranstaltung dokumentiert: www.schule-der-vielfalt.de/rundbrief-vielfalt2_2018.pdf

Religion und LSBTI*Q-Akzeptanz an Schulen

Gerade vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Diskussionen um religiöse Fragen ist für viele Lehrkräfte das Thema „LSBTI*Q und Religiosität“ an den Schulen eine Herausforderung. Zugleich sind in der schulischen Realität Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans*, Inter* und queere Menschen (LSBTI*Q) oft unsichtbar. Sie haben Angst davor, beleidigt und ausgegrenzt zu werden.

Beim 5. Fachtag des Antidiskriminierungsprogramms Schule der Vielfalt standen daher u.a. diese Fragen im Mittelpunkt der Diskussionen: Wie können Schüler_innen, die stark in Religionen verankert sind, mit dem Thema LSBTI*Q erreicht werden? Welche Auslegungen gibt es in den unterschiedlichen Religionen, die LSBTI*Q akzeptieren? Wie kann eine religiös begründete Diskriminierung in der Schule verringert werden?

In einer multireligiösen Gesellschaft ist dabei das frühe Einüben eines respektvollen Dialogs zwischen „Anders-“ und Nichtgläubigen über religiöse Geisteshaltungen wichtig, denn Meinungsfreiheit, Glaubensfreiheit und Gleichberechtigung sind elementare Werte in der Demokratie.

Den Veranstaltungsbericht gibt zum Fachtag es hier.

Pädagogisches Fachgespräch zu Unterrichtsmaterialien

Anfang des Jahres 2017 fand ein weiteres „Pädagogisches Fachgespräch“ statt – diesmal stellte Planet Schule Materialien und Filme für den Unterricht zu „sexueller Vielfalt“ vor. Mit der Referentin Christina Lüdeke (Projektleitung Unterrichtsmaterial Planet Schule) wurde diskutiert: Wo kommt „sexuelle Vielfalt“ in Materialien von Planet Schule vor? Welche Filmewerden angeboten? Wo sind sie wie einsetzbar? Wir danken Frau Lüdeke recht herzlich für die interessanten Filmausschnitte, die zur Diskussion anregten.

Sie möchten weitere Unterrichtsmaterialien kennen lernen? Dann melden Sie sich zu einer unserer Fortbildungen an!

Unterrichtsmaterialien und –methoden zum Thema LSBTI*

Am 04.02.2015 fand der dritte Fachaustausch statt. Die Veranstaltung in Köln hatte den Titel: „Unterrichtsmaterialien und –methoden zum Thema LSBTI* – wie?“ Der Fachaustausch 2015 hatte das Ziel, fächerübergreifend das Repertoire von Lehrkräften für Themen in Bezug auf die sexuelle und geschlechtliche Vielfalt zu erweitern.

Erstmals gab es auch einen Workshop für  Schüler_innen. Der spezielle Workshop war beim jährlichen Vernetzungstreffen der am Netzwerk teilenehmenden Schulen gewünscht worden. Die drei anderen Workshops (zu Materialien und Methoden sowie exemplarisch auf ein Thema – hier Intergeschlechtlichkeit  – fokussiert) wurden rotierend nach Stationen von allen Teilnehmenden besucht.

In seinem Eingangsvortrag führte Didaktik-Prof. Martin Lücke (Foto) aus, dass die Thematisierung von sexueller Vielfalt bisher fast immer Gegenstand allgemeinpädagogischer Programme und Bildungsmaßnahmen war. In die Fächer der Schule konnte das Thema nur sehr langsam und wenn überhaupt, in das Fach Biologie, eindringen. Gerade eine Integration der Thematisierung von sexueller Vielfalt in die Fächer sei jedoch eine wichtige Voraussetzung, um die Akzeptanz vielfältiger Lebensweisen dauerhaft in der Schule zu implementieren.

Für den Bildungsbereich in NRW war es die erste Veranstaltung mit diesem breiten Ansatz in Bezug auf Materialien zu LSBTI*.

Inter* als Thema im Unterricht?

In der letzten Juni-Woche 2014 fand eine Veranstaltung zur Frage statt, wie Inter* mit Kindern und Jugendlichen thematisiert werden kann. Dazu standen der Filmemacher Gregor Zootzky und Berater_in Şefik_a Mai für Fragen der Akzeptanz gegenüber Inter*Menschen im ersten Pädagogischen Fachgespräch von Schule der Vielfalt zur Verfügung.

Es zeigte sich, dass bei Pädagog_innen einerseits Unsicherheit besteht, wie sie das Thema Intergeschlechtlichkeit z. B. im Unterricht behandeln können, andererseits mangelt es nicht selten neben gesicherten Sachinformationen auch an geeigneten Medien (Tipp: achsoistdas.com).

Bei der Veranstaltung wurden zudem grundsätzliche Erwartungen an einen sachgerechten Unterricht formuliert, der sich mit dem Thema Inter* beschäftigt:

  • keine (ausschließliche) Anbindung an den Biologie-Unterricht (im Biologie-Unterricht wird eine Berücksichtigung der Hinweise von Heinz-Jürgen Voß durch Lehrkräfte verlangt),
  • statt einer Anbindung des Themas an den Biologie-Unterricht sollte der Zugang in anderen Fächern (Sozialwissenschaften, Ethik, Religion, Deutsch) bevorzugt umgesetzt werden.

Regenbogenfamilien in Schule und Unterricht

Schule der Vielfalt lud im Mai 2014 zum 2. Fachtag ein. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Schule und Jugendhilfe Kinder und Jugendliche aus Regenbogenfamilien besser unterstützen können. Nach teilweise bewegenden Begrüßungsworten seitens Frau Dr. Scheffel (Bezirksregierung Köln) im Namen des Schulministeriums NRW und der Kölner Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes folgte die kurze Vorstellung des Antidiskriminierungsprojektes „Schule der Vielfalt“ durch den Landeskoordinator Frank G. Pohl.

Die drei anschließenden Vorträge von Prof. Dr. Jutta Hartmann, Dipl.-Psychologe Dominic Frohn und Erziehungswissenschaftlerin Melanie Bittner machten dringenden Handlungsbedarf deutlich. Anschließend ging es zu einzelnen Themenschwerpunkten in Workshops weiter.

Den Veranstaltungsbericht gibt es hier.

Für eine Kindheit und Jugend ohne Trans*feindlichkeit

Am 17.04.2013 der Fachaustausch „Für eine Kindheit und Jugend ohne Transphobie“ in Bochum statt. Der Fachaustausch hatte das Ziel, das Thema für Schule, Jugendhilfe und (Schul-) Verwaltung aufzugreifen, um Perspektiven für die Unterstützung und Begleitung von Kindern, Jugendlichen und Familien, die das Thema betrifft, zu entwickeln.

Für den Schulbereich in Nordrhein-Westfalen war es die erste Veranstaltung zum Thema „Trans*“. Damit erfüllte das Projekt für den Bereich Schule hervorragend eine Umsetzung des Aktionsplans der Landesregierung, der sich sowohl gegen „Homo und Trans*phobie“ richtet. Der Bericht zur Tagung befindet sich hier.

Schule der Vielfalt ist ein bundesweites Antidiskriminierungsnetzwerk. In Nordrhein-Westfalen wird das Programm durchgeführt als Kooperation von: